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MV aktuell Keine Ruhe für MV: Nach Sturmtief „Sabine“ kündigt sich „Uta“ an
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Keine Ruhe für MV: Nach Sturmtief „Sabine“ kündigt sich „Uta“ an

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21:32 12.02.2020
„Sabine“ warf auch in MV Bäume um. „Uta“ könnte es ihr am Wochenende gleichtun. Quelle: Susan Ebel
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Hiddensee

Mit Regen und Schnee hat sich am Mittwoch Sturmtief „Sabine“ aus MV verabschiedet. Die Bilanz: Windböen bis Stärke 11 und regionale Regenmengen wie sonst in einem ganzen Monat. Jetzt heißt es kurz durchatmen. Tief „Tomris“ bringt laut Meteorologe Uwe Ulbrich vom Wetterstudio Hiddensee bis Freitag zwar weiteren Regen, aber kaum Wind mit sich.

Doch mit „Uta“ lauert eine würdige Nachfolgerin von „Sabine“ schon auf dem Atlantik: „Das ist ein ziemlich heftiges Sturm- und Orkantief. Wenn es seine Zugbahn beibehält, wird es am Wochenende wieder ganz ordentlich bei uns wehen“, so Ulbrich.

Ihren Höhepunkt würde „Uta“ dann voraussichtlich in der Nacht von Sonntag auf Montag erreichen. „Das hätte dann eine ähnliche Qualität wie ‚Sabine‘“, prognostiziert Ulbrich. „Allerdings ist sie noch 2000 Kilometer entfernt, daher lassen sich jetzt noch keine genauen Vorhersagen treffen.“

Stromausfälle, umgestürzte Bäume und Unfälle – so wütete Sturmtief „Sabine“ in MV.

In drei Tagen so viel Regen wie sonst in einem Monat

„Sabine“ hat seit Sonntag stellenweise für 50 Liter Regen pro Quadratmeter gesorgt. Damit fiel in drei Tagen so viel Niederschlag wie sonst in einem ganzen Monat. Zuletzt regnete es vor allem an der Mecklenburger Bucht und in Rostock kräftig: 20 Liter waren es noch einmal am Dienstag.

Die Windspitzen von „Sabine“ wurden auf Hiddensee gemessen: Am Dienstag waren es mehrfach 109 Kilometer pro Stunde. Das entspricht Windstärke  11.

Schäden in Schlossparks angerichtet

In einigen Schlossparks in Mecklenburg-Vorpommern wurden Schäden am Baumbestand gemeldet. Am stärksten betroffen seien die Anlagen in Wiligrad, Ludwigslust und Hohenzieritz, teilte Pirko Zinnow, Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV mit.

Dort habe der Sturm einzelne Bäume entwurzelt und größere Brüche verursacht. Betroffene Wegabschnitte wurden mit Warnbaken gesperrt. Vollständige Sperrungen der Parks und Gärten konnten demnach bisher vermieden werden.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Glätte

Bevor Mecklenburg-Vorpommern aber von dem nächsten Sturmtief heimgesucht wird, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) erst einmal vor glatten Straßen.

Am Donnerstag, 13. Februar, müssen Autofahrer sich im Kreis Ludwigslust-Parchim Ost sowie in den Kreisen Rostock und Nordwestmecklenburg und an der Küste verbreitet auf glatte Straßen einstellen. Die Warnung gilt laut DWD von 21.20 Uhr Uhr bis 9 Uhr am Morgen des 13. Februar.

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