Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Keine giftigen Bestandteile von Blaualgen vor Rügen nachgewiesen
Nachrichten MV aktuell Keine giftigen Bestandteile von Blaualgen vor Rügen nachgewiesen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:23 29.07.2019
Ein Algenteppich vor der Küste Rügens – am Freitag war noch unklar, um welche Algen es sich handelt. Quelle: Mathias Otto
Stralsund

Das Gesundheitsamt Vorpommern-Rügen gibt vorerst Entwarnung: „Wir haben am Freitag Wasserproben vor Rügen entnommen und auf Blaualgen untersuchen lassen“, sagt Susanne Reuther, Fachgebietsleiterin Hygiene im Landkreis Vorpommer-Rügen. „Das Labor hat Bestandteile von Blaualgen gefunden, jedoch keine Toxine.“ Die nachgewiesenen Bestandteile haben Flocken gebildet und seien ungiftig. Die für Blaualgen typischen Schlieren oder gar Teppiche haben sich nicht gebildet. „Es gibt keinen Grund zur Sorge“, so Reuther.

In dieser Woche sind die Mitarbeiter an allen Badestränden des Landkreises unterwegs, so die Gesundheitsbeauftragte. „Planmäßig entnehmen wir fünf Mal in der Saison Proben, um die Wasserqualität zu kontrollieren. Es ist also ein Routinecheck und keine extra angesetzte Beprobung.“

In der vergangenen Woche bestätigten schwedische Wissenschaftler einen Blaualgenteppich in der Ostsee vor der Küste Bornholms. Am Donnerstag trieb auch ein Algenteppich bis an die Strände Rügens. Es war zunächst unklar, ob es sich um Braun-, Grün- oder Blaualgen handelt.

Weiterlesen:

Algen erreichen Rügen – Menschen auf der Insel bleiben gelassen

Blaualgen: Warum sind sie gefährlich und wie entstehen sie?

js

Die Fenster- und Türenbau Sternberg erhofft sich von dem bevorstehenden Breitbandanschluss Verbesserungen in vielen Bereichen – vom Home Office für die Mitarbeiter bis zur Datensicherheit.

Für ländliche Regionen in MV könnte ein zügiger Breitbandausbau einen echten Standortvorteil bedeuten, glauben Experten. Firmen könnten sich auf dem Dorf ansiedeln – zumal dort die Grundstücke deutlich billiger sind. Das könnte sogar dringend benötigte Fachkräfte ins Land locken.

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern hatten am Samstag innerhalb der Reihe „Unerhörte Orte“ in die Straßenbahnwerkstatt des Nahverkehrs Schwerin eingeladen.