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MV aktuell Ganz groß: Junge Leute, die sich um die Umwelt kümmern
Nachrichten MV aktuell Ganz groß: Junge Leute, die sich um die Umwelt kümmern
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17:21 22.02.2019
Kommentar von Bernhard Schmidtbauer zur Müll-Sammel-Aktion an Usedoms Stränden Quelle: Frank Söllner / Bernd Wüstneck (dpa)
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Rostock

Die jungen Leute von heute, die kümmern sich nur um ihren Kram. Und ja nicht ums Allgemeinwohl. So verknappt werden Jugendliche zwischen 14 und 20 gern von Erwachsenen eingeschätzt – und dabei oft unterschätzt.

Es ist eher das Gegenteil festzustellen, in Deutschland und überall auf der Welt. Gerade Jugendliche ergreifen immer öfter Partei in existenziellen Zukunftsfragen. Die aktuellsten Beispiele sind Umwelt- und Klimaschutz, Arbeitsbedingungen und Bildungschancen. Jede Entscheidung, die Erwachsene heute in diesen Bereichen treffen, hat immense Auswirkungen – vor allem auf die Zukunft der Jungen.

Angesichts großer Herausforderungen mag die Müll-Sammel-Aktion mit Astronaut Alexander Gerst und Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg im Mai an Usedoms Stränden immer noch klein wirken. Aber: Tausende Schüler, die sich für eine saubere Umwelt plagen wollen, sind ganz groß.

Auf Usedom auf jeden Fall. Hinter dem „Sauber-Strand“ steht schon jetzt viel mehr. Im Aktionsbündnis „Das Usedom-Projekt“, das die Müll-Sammlung organisiert, arbeiten 120 junge Leute zwischen 13 und 22 Jahren. Das Tolle ist: Sie wollen nicht nur ihre Insel lebenswert erhalten. Sie schauen auch über deren Strände hinaus.

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Bernhard Schmidtbauer

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst wird am 17. Mai als himmlischer Müllsammler auf Usedom „landen“. An diesem Tag wolle er und viele weitere Müll und Abfälle sammeln. Mit dabei ist auch die Aktivistin Greta Thunberg aus Schweden.

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