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MV aktuell Fast fünf Kandidaten für jeden Sitz in Kreistagen und Bürgerschaften
Nachrichten MV aktuell Fast fünf Kandidaten für jeden Sitz in Kreistagen und Bürgerschaften
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17:44 25.04.2019
Eine Frau macht ein Kreuz auf einem Wahlzettel. Quelle: dpa
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Schwerin

Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai streben in Mecklenburg-Vorpommern 2401 Kandidaten in die sechs Kreistage und die Vertretungen der beiden kreisfreien Städte Rostock und Schwerin. Damit gibt es für jeden der insgesamt 520 zu vergebenden Sitze im Durchschnitt fast fünf Bewerber. Wie die Landeswahlleiterin am Donnerstag in Schwerin weiter mitteilte, schickt die CDU erneut die größte Mannschaft ins Rennen um die Wählergunst. Die Partei war bei der Wahl 2014 mit 33 Prozent deutlich stärkste kommunalpolitische Kraft im Land geworden.

Christdemokraten stellen ein Viertel der Bewerber

Den Angaben zufolge stellt die CDU in diesem Jahr 546 und damit fast ein Viertel aller Bewerber. Danach folgen die SPD mit 471 Kandidaten, die Linke mit 316, die FDP mit 205, die Grünen mit 188 und die AfD mit 135. Die Freien Wähler treten laut Landeswahlleiterin erstmals landesweit an und nominierten 109 Kandidaten. Knapp 400 seien durch 31 weitere Parteien und Wählergruppen aufgestellt worden. Darüber hinaus gebe es 32 Einzelbewerber. Gegenüber den Wahlen 2014 ging die Zahl der Kandidaten insgesamt leicht zurück. Gegen den Trend nahm die Bewerberzahl in Rostock und Schwerin aber spürbar zu.

Etliche Wählergruppen sind am Start

In sechs Kreistagen sind 422 Mandate zu besetzen, in Rostock 53 und in Schwerin 45. Die Wahlergebnisse für die Kreistage und kreisfreien Städte sind Basis für das Kommunalwahlergebnis im Land. Die Wahlen zu den restlichen knapp 750 Stadt- und Gemeindevertretungen, zu denen traditionell sehr viele Parteilose antreten, werden nicht einberechnet. Laut Wahlstatistik hatten sich 2014 rund 16 400 Menschen für die insgesamt gut 8000 zu vergebenden Sitze in Räten und Kreistagen beworben. Lokale Wählergruppen und Vereine errangen über 3100 Mandate und damit mehr als CDU (rund 1800), Linke (rund 550) und SPD (rund 530) zusammen.

Frank Pfaff