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Kostenfreies Azubi-Ticket für MV ist 2020 wichtigste Handwerksforderung

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09:40 02.01.2020
Das kostenfreie Azubi-Ticket für MV ist 2020 die wichtigste Handwerksforderung. Quelle: Martin Schutt/dpa (Symbolfoto)
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Rostock

Die Forderung nach einem kostenfreien Ticket für Auszubildende bleibt ganz oben auf der Agenda des Handwerks in Mecklenburg-Vorpommern. „Das Ticket ist für die Fachkräftesicherung im ländlichen Raum entscheidend“, sagte der Präsident der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, Axel Hochschild.

Nur mit der finanziellen Unterstützung von Berufsschülern durch die Landesregierung könnten die gestiegenen Kosten für weitere Wege und Übernachtungen im Rahmen der Zusammenlegung der Berufsschulen von 42 auf 17 im Land kompensiert werden. Dieser Forderung, die seit Jahren auf der Agenda stehe, hätten sich auch die anderen Wirtschaftskammern angeschlossen, sagte Hochschild.

Duale Ausbildung auf Höchststand

Das Bildungsministerium in Schwerin hatte entsprechende Forderungen mit Blick auf hohe Kosten zurückgewiesen. Nach Angaben des Statistischen Landesamts befanden sich Ende 2018 genau 19 624 junge Menschen in einer dualen Berufsausbildung. Dies war der höchste Stand seit 2014.

Lesen Sie auch: Mindestvergütung für Azubis: Die ersten Branchen in MV reagieren

2019 hat sich nach Hochschilds Angaben im Kammerbereich die gute konjunkturelle Entwicklung verstetigt. „Die Auftragsbücher sind im Durchschnitt mit einem Vorlauf von zwölf Wochen gefüllt.“ Die gute Stimmung im regionalen Handwerk zeige sich auch bei den Existenzgründungen. 2019 seien mehr als 1000 Handwerksbetriebe neu entstanden. „Damit stieg die Anzahl der Existenzgründungen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 15 Prozent“, sagte Hochschild. Die meisten Unternehmensgründungen waren in der Bau- und Kfz-Branche zu verzeichnen.

Doch diese positive Entwicklung sei kein Selbstläufer, dies zeigten auch die eher verhaltenen Prognosen vieler Handwerksbetriebe, betonte Hochschild. Die Unternehmen litten weiter unter der Bürokratie und müssten mehr entlastet werden. Er erwähnte dabei besonders die umfangreichen Dokumentationspflichten beim Mindestlohn.

Von dpa/RND

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