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MV aktuell Landeselternrat: Finanzausstattung der Schulen in MV ist unzureichend
Nachrichten MV aktuell Landeselternrat: Finanzausstattung der Schulen in MV ist unzureichend
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13:48 24.11.2019
Symbolbild: Die finanziellen Mittel an MVs Schulen sind noch immer unzureichend, findet der Landeselternrat und forderrt mehr Geld. Quelle: Peter Heller
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Plau am See/Schwerin

Auf ihrem Verbandstag am Wochenende in Plau am See (Landkreis Ludwigslust-Parchim) untermauerten die Delegierten die Forderung nach einer spürbar höheren finanziellen Ausstattung des Bildungsbereichs. „Die von uns gewählten Abgeordneten im Land müssen sich endlich ihrer Verantwortung für unsere Kinder bewusst werden und die benötigten Mittel für eine gute inklusive Bildung bereitstellen“, mahnte der mit großer Mehrheit im Amt bestätigte Elternrats-Vorsitzende Kay Czerwinski.

Doppeletat soll für 2020/2021 verabschiedet werden

Anfang Dezember will der Landtag in Schwerin den Doppeletat des Landes für 2020/2021 verabschieden. Die SPD/CDU-Koalition hatte angekündigt, in den kommenden vier Jahren insgesamt 200 Millionen Euro mehr in die Bildung investieren zu wollen. Doch hatte die Debatte um das neue Schulgesetz, das nach mehrmaliger Verschiebung im November mit den Stimmen von SPD und CDU beschlossen worden war, erheblichen Mehrbedarf deutlich gemacht. Insbesondere die Anforderungen an inklusiven Unterricht, das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen, erforderten mehr Ressourcen, machten Lehrer-, Eltern- und Schülervertreter deutlich. Czerwinski beklagte, dass fast alle Forderungen des Bündnisses für gute Schule keine Beachtung im neuen Schulgesetz gefunden hätten.

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„Es darf nicht noch mehr Zeit verloren gehen, um endlich die richtigen Entscheidungen für die Zukunft unserer Kinder, und damit für die Zukunft unseres Landes, zu treffen“, betonte Czerwinski. Ansonsten sei die „Erosion des Schulsystems“ nicht aufzuhalten.

Von RND/dpa