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MV aktuell Landrätin oder Landrat: Stichwahl im Nordwesten
Nachrichten MV aktuell Landrätin oder Landrat: Stichwahl im Nordwesten
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00:00 14.06.2014
Gerhard Rappen (CDU) möchte Landrat bleiben. Quelle: Cornelius Kettler
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Rostock

Stichwahl im Nordwesten und in Vorpommern: Für Zehntausende Bürger Mecklenburg-Vorpommerns ist an diesem Wochenende noch einmal Wahlsonntag. Im Landkreis Nordwestmecklenburg können etwa 133 000 Wahlberechtigte einen Landrat oder eine neue Landrätin küren. Zur Wahl stehen Kerstin Weiss von der SPD und Gerhard Rappen von der CDU. Die beiden lagen nach dem ersten Wahlgang am 25. Mai nahezu gleichauf. Weiss hatte 20 957 Stimmen erhalten, Rappen rund 300 weniger. Nur knapp jeder zweite Wahlberechtigte (48,4 Prozent) hatte seine Stimme abgegeben. Der Landratsposten muss neu besetzt werden, weil die frühere Landrätin Birgit Hesse (SPD) seit Anfang Januar Landessozialministerin in Schwerin ist. Mit Kerstin Weiss und Gerhard Rappen stehen sich der amtierende Landrat und seine Stellvertreterin gegenüber.

Spannend wird es auch im Ostseebad Boltenhagen (Nordwestmecklenburg). Dort gibt es eine Stichwahl zwischen Christian Schmiedeberg (Einzelbewerber, CDU-Mitglied) und Olaf Claus (Einzelbewerber, Freie Wähler). Beide lagen nach der Wahl am 25. Mai fast gleichauf, Schmiedeberg hatte einen knappen Vorsprung. Auf der Insel Rügen liefern sich noch acht Kandidaten Kopf-an-Kopf-Rennen: Im Ostseebad Göhren ist noch nicht sicher, ob Einzelbewerber Wolfgang Pester, für den am 25. Mai 317 Wähler votierten, oder die bisherige Amtsinhaberin Carola Koos (CDU), die 281 Stimmen errang, künftig die Geschicke der Gemeinde leiten. In Sagard wird es ein Rennen zwischen Sandro Wenzel (Bündnis für Rügen) und Amtsinhaberin Aenne Sahr (Die Linke) geben. In der Gemeinde Sehlen tritt der bisherige Amtsinhaber Manfred Keller (Bündnis für Rügen) erneut gegen Jenny Pantermöller (Wählergemeinschaft Sehlen) an. In Dranske buhlen der bisherige Bürgermeister Uwe Ahlers (FDP) und Konkurrent Mario Petermann (CDU) um die Gunst der Wähler.

Auf der Insel Usedom dürfen über 5000 Bürger noch einmal wählen gehen. In Zinnowitz können 3512 Wahlberechtigte zwischen Amtsinhaber Uwe Wulff (Bürgergemeinschaft Zinnowitz) und Neuling Peter Usemann (Unabhängige Wählergemeinschaft) entscheiden. Bei der Kommunalwahl lag Wulff mit 939 Stimmen klar vorn. Weil aber sein Herausforderer Usemann (651) und die anderen beiden Mitbewerber auf insgesamt 940 Stimmen kamen, verfehlte Wulff die absolute Mehrheit um zwei Stimmen. Knapp werden dürfte es in der Stadt Usedom. 1569 Wahlberechtigte entscheiden zwischen Amtsinhaber Jochen Storrer (Unabhängige Wählergemeinschaft) und Günther Jikeli (SPD).

Ein Bürgermeister wird auch in der kleinen Kommune Wrangelsburg bei Greifswald gesucht: Gut 160 Einwohner können sich zwischen Amtsinhaber Andreas Juds (Einzelbewerber) und Joachim Hey (Wählergemeinschaft Wrangelsburg Aktiv) entscheiden.

Meist treten nur zwei Kandidaten an
Eine Stichwahl wird durchgeführt, wenn bei einem vorhergehenden Wahlgang die für eine Entscheidung notwendige Mehrheit nicht erreicht wurde. Bei mancher Wahl ist nur gewählt, wer mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich vereint. Erreicht kein Kandidat diese Mehrheit, kann laut Wahlordnung ein erneuter Wahlgang als Stichwahl nötig werden. Dabei treten in der Regel nur die zwei Kandidaten mit den meisten Stimmen an.



Michael Prochnow

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