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MV aktuell Landtag berät über Verschlechterungen für Bahn-Pendler
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00:00 14.12.2015
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Schwerin

Der neue Fahrplan der Bahn, der am Sonntag in Kraft getreten ist, bringt viele Verschlechterungen für Nahverkehrspendler im westlichen Mecklenburg. So verlängert sich die Fahrzeit auf der Strecke RostockHamburg um durchschnittlich 15 Minuten. Mancher Zug ist sogar 20 Minuten länger unterwegs als bisher. Am Donnerstag wird sich der Landtag auf Antrag der Linken mit dem Problem befassen. Der Deutschen Bahn müsse deutlich signalisiert werden, dass ihr Vorgehen nicht gebilligt werde, sagt der Fraktionsvorsitzende Helmut Holter.

Hauptgrund für längere Fahrzeiten sind Änderungen im Fernverkehr zwischen Hamburg und Berlin. Die Regionalzüge müssen in Büchen (Schleswig-Holstein) die ICE passieren lassen und warten. Teilweise stehen sie dort zehn Minuten. Die Bahn bittet um Verständnis. Der Fernverkehr habe Priorität und der Regionalverkehr müsse sich dem unterordnen. Die geänderten Zeiten zwischen Berlin und Hamburg resultierten aus der Inbetriebnahme von Neubauabschnitten auf der Strecke BerlinMünchen, wodurch die Züge schneller unterwegs seien und sich die Zeiten änderten.

Auch von Ludwigslust über Schwerin nach Wismar verändern sich die Abfahrtzeiten. Außerdem wurden mehrere schnelle, gut genutzte Verbindungen am Tag zwischen Schwerin und Ludwigslust gestrichen.

Berufspendler nach Hamburg machten ihrem Unmut in einer Petition an Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) und Spitzenvertreter der Bahn Luft. Linken-Fraktionschef Holter fordert Gespräche mit der Bahn. „Für diesen Fahrplanwechsel ist der Zug abgefahren, aber zum Fahrplanwechsel im kommenden Jahr müssen Verbesserungen ausgehandelt werden.“



OZ

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