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MV aktuell Leistungssport: Drese will Stützpunkte in MV retten
Nachrichten MV aktuell Leistungssport: Drese will Stützpunkte in MV retten
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20:00 13.11.2019
Stefanie Drese (SPD) ist seit Sommer auch Sportministerin in MV. Ab 2020 will sie mehr Geld in die Nachwuchsarbeit in Sport-Leistungszentren stecken. Davon sollen Trainer besser bezahlt, die Nachwuchsarbeit verbessert werden. Quelle: Jens Büttner/dpa
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Schwerin

Gute Nachricht für Sportler in MV: Sportministerin Stefanie Drese (SPD) will die Nachwuchsarbeit im Leistungssport und damit die bedrohten Bundesleistungs-Stützpunkte stärker fördern. Ende 2020 läuft die Anerkennung der Stützpunkte für Bahnradsport und Leichtathletik in Schwerin, Wasserspringen in Rostock, Segeln in Warnemünde, Triathlon und Kanu-Rennsport in Neubrandenburg durch den Bund aus.

Der Bund will zentralisieren und ausdünnen, MV dagegen alle Stützpunkte erhalten. Daher sollen ab 2020 jährlich 2,5 Millionen Euro Landesgeld zusätzlich in die Stützpunkte fließen.

Mehr Geld für Trainer und neue Stellen

Gedacht ist das Geld für die bessere Bezahlung von Trainern, zusätzliche Stellen von Nachwuchs- und Sichtungstrainern und eine verstärkte Förderung junger Sportler im Land. Dies geht aus einem Papier hervor, das der OZ vorliegt. Drese bestätigt die Pläne auf Anfrage: „Einen entsprechenden Vorschlag werde ich dem Landtag unterbreiten“, sagt die Ministerin. Das Parlament muss dies noch bestätigen.

Bislang gibt das Land rund zehn Millionen Euro pro Jahr in die Leistungsstützpunkte. Neun solcher Standorte gibt es MV-weit, an denen auch Nachwuchssportler für den möglichen Sprung in nationale oder gar Weltspitze trainiert werden. Bis 2024 sind die Sportarten Boxen und Volleyball in Schwerin und Rudern in Kessin bei Rostock mit Bundes-Status bestätigt. Vor gut einem Jahr wurde bekannt, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) das System infrage stellt.

Landesportbund: „Darum haben wir lange gekämpft“

Nun soll mehr Geld vom Land fließen. „Darum haben wir lange gekämpft“, reagiert Torsten Haverland, Geschäftsführer des Landessportbundes. „Ohne Nachwuchskader und Trainer keine Stützpunkte.“

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Von Frank Pubantz

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