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MV aktuell Mehr Tempo beim Impfen in MV: Statement von Schwesig nach dem Gipfel
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Livestream: Schwesig informiert über weitere Impfstrategie in MV

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17:54 09.04.2021
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wird im Anschluss im Live über die Ergebnisse des Gipfels berichten (Symbolbild).
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wird im Anschluss im Live über die Ergebnisse des Gipfels berichten (Symbolbild). Quelle: dpa
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Schwerin

Wie geht es weiter mit den Corona-Impfungen in MV? Darüber hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit der Landesregierung sowie Kommunalpolitikern, Wissenschaftlern und Ärzten am Freitag beraten. Schwesig hatte den Gipfel kurzfristig anberaumt, um über mögliche Änderungen an der bisherigen Strategie zu sprechen. MV will wieder mehr Tempo in die Impfungen bringen.

Nach gutem Start zu Jahresbeginn ist MV im Ländervergleich inzwischen auf einen der letzten Plätze abgerutscht. Die oppositionelle Linke im Landtag forderte die SPD/CDU-Regierung bereits zu wirksamen Kurskorrekturen auf. Die Fraktion erwarte „klare Festlegungen für eine deutliche Beschleunigung des Impfens, eine reibungslose Verteilung des vorhandenen Impfstoffes sowie eine transparente und verlässliche Kommunikation nach außen“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher Torsten Koplin.

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Hier geht es zum Stream

Ministerpräsidentin Schwesig hat im Anschluss über die Ergebnisse des Gipfels berichtet. Die OZ zeigt den Stream aus der Staatskanzlei an dieser Stelle:

Mehr Tempo soll die flächendeckende Einbeziehung von Haus- und Fachärzten bringen, die seit dieser Woche verstärkt impfen. Doch auch dort ist der Mangel an Präparaten der limitierende Faktor. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung reichen die bislang angekündigten Impfstoffmengen nicht aus, um zeitnah wenigstens alle chronisch kranken Patienten zu impfen.

Laut Gesundheitsministerium haben die Arztpraxen in Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche 31 000 Impfdosen des Herstellers Astrazeneca vom Land erhalten. Hinzu kamen 20 000 Dosen vornehmlich mit Impfstoff von Biontech/Pfizer, die der Bund zusätzlich bereitstellte. Damit stehen im Durchschnitt jedem der rund 1000 Hausärzte im Land 50 Dosen zur Verfügung.

Von OZ/dpa