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Livestream um 18 Uhr: Was bedeuten die Beschlüsse aus dem Bund-Länder-Gipfel für MV?

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18:51 10.08.2021
Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht am Dienstagabend live über die Beratungen mit den anderen Landeschefs über die Corona-Lage.
Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht am Dienstagabend live über die Beratungen mit den anderen Landeschefs über die Corona-Lage. Quelle: Jens Büttner
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Schwerin/Berlin

Wie soll es angesichts der steigenden Corona-Fälle in Deutschland weitergehen? Dieser Frage gingen die Regierungschefinnen und -chefs der Länder am Dienstag gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Videokonferenz nach. Im Anschluss äußerte sich Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) dazu.

Bei der Konferenz ging es unter anderem um das Thema Impfen und damit einhergehenden Erleichterungen. In der Debatte um mehr Rechte für Geimpfte hatte sich Schwesig im Vorfeld dagegen ausgesprochen, Impfskeptikern zu drohen. „Es ist wichtig, dass sich noch mehr Menschen in Deutschland impfen lassen, damit wir gut durch den Herbst und den Winter kommen“, sagte sie am Montag. Sie halte jedoch nichts davon, jetzt auf Drohungen zu setzen. „Wir müssen fürs Impfen werben.“

Geimpfte hätten zwei klare Vorteile, erklärte Schwesig: „Sie und ihre Angehörigen sind besser gegen Corona geschützt.“ Und sie müssten sich nicht testen lassen. „Es wird wieder mehr Testpflichten geben, wenn die Corona-Zahlen steigen.“ Ihr pflichtete Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident und CDU-Chef Armin Laschet bei.

Offene Fragen zu Lockdown und kostenpflichtige Tests

Für Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) gibt es zwei Alternativen, falls zunehmende Infektionen wieder Beschränkungen erforderlich machen: „Ein Lockdown für alle, den ich nicht für vertretbar halte, oder eben Beschränkungen für diejenigen, die keine Impfung haben, obwohl diese seit langem empfohlen wird.“

Zur Diskussion, ob Corona-Tests künftig Geld kosten sollten, sagte Schwesig, ein solcher Schritt könne nur mit entsprechend großem zeitlichen Vorlauf getan werden. „Es muss möglich sein, sich vorher noch impfen zu lassen, bevor eine solche Maßnahme in Kraft tritt.“

Schwesig spricht live über Corona-Beratung

Was genau am Dienstag beschlossen wurde, verkündete Schwesig live aus der Staatskanzlei in Schwerin. Hier können Sie das Statement noch einmal ansehen.

Sollte Ihnen der Livestream nicht ordentlich angezeigt werden, können Sie ihn auch auf der Facebookseite der Staatskanzlei nachverfolgen.

Von OZ