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MV aktuell Lübtheen: Wölfe reißen zehn Schafe
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00:17 30.12.2015
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Schwerin

. Zehn Schafe sind südlich von Lübtheen von Wölfen gerissen worden. Sechs Schafe wurden verletzt, wie das Agrarministerium gestern mitteilte. Drei Tiere fehlen noch. Ein Gutachter habe eindeutig Wölfe als Verursacher ausgemacht. Dafür sprächen der typische Kehlbiss und die große Menge Fleisch, die gefressen wurde. Das Ministerium geht davon aus, dass es sich bei den Wölfen um das Rudel handelt, das sich in der Lübtheener Heide (Ludwigslust-Parchim) angesiedelt hat. Die Schafe hätten wenige hundert Meter vom Waldrand entfernt gestanden. Die kleine Herde bei Volzrade war am Sonntag in einem Nachtpferch untergebracht, weil der Schäfer mit der Zusammenstellung neuer Herden beschäftigt war. Als die Wölfe kamen, seien die Schafe vermutlich ausgebrochen. Normalerweise schütze der Schäfer seine Herden mit Zäunen und arbeite mit Herdenschutzhunden, sagte ein Ministeriumssprecher. Der Schaden werde vom Land ausgeglichen.   Wolfsrudel leben in MV in der Lübtheener Heide und in der Ueckermünder Heide. Deutschlandweit sind mindestens 31 Wolfsrudel bekannt, außerdem mindestens acht Wolfspaare und sechs  Einzelwölfe. Foto: Tilo Wallrodt



OZ

. Silvester soll in den Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge in MV größtenteils ohne Böller und Raketen gefeiert werden.

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