Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Livestream zum Nachschauen: Schwesig informiert über Ergebnisse des MV-Gipfels
Nachrichten MV aktuell

MV-Gipfel zur Corona-Lage: Schwesig erklärt Ergebnisse im Livestream

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:23 27.03.2021
Schwerin: Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, berät am Samstag weiter mit Vertretern der Kommunen und der Wirtschaft über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise.
Schwerin: Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, berät am Samstag weiter mit Vertretern der Kommunen und der Wirtschaft über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Quelle: Jens Büttner/dpa
Anzeige
Schwerin

Vor der Fortsetzung des MV-Gipfels am Samstag zu den nächsten Schritten in der Corona-Krise im Land haben Gastgewerbe und Tourismus im Land konkrete Perspektiven gefordert. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) verlangte zudem Klarheit über Wirtschaftshilfen und Öffnungsperspektiven. „Die Wirtschaftshilfen wurden in dieser Woche angekündigt, jetzt wollen wir Klarheit erhalten, wie diese genau aussehen“, sagte Dehoga-Präsident Lars Schwarz.

Die Landesregierung beriet sich beim MV-Gipfel ab 12 Uhr mit Vertretern von Kommunen, Sozialverbänden, Wirtschaft und Gewerkschaften über die nächsten Schritte in der Corona-Krise. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) informierte im Anschluss gegen 18.20 Uhr in einem Livestream über die Ergebnisse.

Hier können Sie sich die Übertragung aus der Staatskanzlei im Re-Live anschauen.

Nächtliche Ausgangssperren geplant

In Regionen Mecklenburg-Vorpommerns mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 sollen nächtliche Ausgangsbeschränkungen möglich sein. Wenn die Corona-Infektionen als lokal nicht eingrenzbar eingeordnet werden, sollen dort von 21.00 bis 6.00 Uhr Ausgangsbeschränkungen eingeführt werden, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Samstag in Schwerin mitteilte.

Vom kommenden Mittwoch an ist der Friseurbesuch in Mecklenburg-Vorpommern nur noch mit einem negativen Corona-Schnelltest möglich. Vom 6. April an muss dann auch beim Shoppen ein Negativ-Test vorgezeigt werden, wie Schwesig sagte. In Rostock soll dies erst ab dem 10. April gelten. Dort ist die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit am niedrigsten.

In Regionen Mecklenburg-Vorpommerns mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 150 soll es zusätzliche Einschränkungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie geben. Dazu zählen etwa Schließungen von Zoos, Tierparks, Museen und Fahrschulen, wie aus dem Beschlusspapier des Landes-Corona-Gipfels von Samstag hervorgeht.

Modellhafte Öffnungen nach Ostern?

Beim MV-Gipfel ging es auch um mögliche modellhafte Öffnungen nach Ostern in Gebieten mit niedriger Inzidenz. In Rostock hat es eine solche Modell-Öffnung bereits mit dem Fußballspiel von Hansa Rostock vor rund 700 Zuschauern am vergangenen Samstag gegeben. Am Freitag durfte das Volkstheater zudem seine erste Premiere seit Monaten vor einem getesteten Publikum feiern.

Video: Warum Rostock vergleichsweise wenig Corona-Fälle hat

Allerdings steigen die Infektionszahlen auch in Rostock deutlich: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich binnen einer Woche verdoppelt. Am Samstag meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) für die Hansestadt einen Wert von 50,7.

Von OZ/dpa