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MV gibt 6 Millionen Euro für Gesundheitszentren auf dem Land

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18:30 15.01.2020
Die Wartezimmer sind voll, doch trotzdem gibt es wenige Ärzte auf dem Land. Um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern, fördert das Land elf Projekte mit 6 Millionen Euro. Quelle: picture alliance/dpa
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Schwerin

Sechs Millionen Euro für die medizinische Versorgung auf dem Land: Darüber können sich am Dienstag elf Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern freuen. Die Projekte haben sich anlässlich eines Wettbewerbes durchgesetzt, zu dem das Wirtschaftsministerium in Schwerin und die 14 lokalen Aktionsgruppen aufgerufen hatten. Sie sollen nun mit europäischen Fördermitteln bis Ende 2023 umgesetzt werden. Die Gesamtinvestitionssumme für die elf ausgewählten Vorhaben beträgt rund 14,5 Millionen Euro.

Zu den elf Siegervorhaben gehören die Erweiterung des Gesundheitshauses Mirow, der Neubau des Gesundheits- und Begegnungszentrums Neubukow, der Neubau eines Gesundheitszentrums in Tribsees, der Umbau Ärztehaus Altentreptow, der Neubau eines Gesundheitszentrums in Marlow, der Umbau des ehemaligen Jugendclubs zur Kinderarztpraxis in Thiessow, der Neubau einer barrierefreien digitalen familienmedizinischen Einrichtung in Loitz, der Um- und Ausbau der „Mühlenbruchschen Schenkung“ zum Gesundheitshaus in Warin, die Sanierung und der Ausbau eines unter Denkmalschutz stehenden Dreiseitenhofes zum Medizinischen Versorgungszentrum mit angegliederter Physiotherapie in Dobbertin, der Umbau von vorhandenen Räumen zur Landarztpraxis in Hanshagen und die Sanierung und Erweiterung des Arzthauses in Vitte.

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Wirtschaftsminister: „Zukunftsweisende Ideen“

Eine älter werdende Bevölkerung, vielfach chronisch krank und in ihrer Mobilität eingeschränkt, benötige Betreuung in Wohnortnähe. Da sich aber auch viele Landärzte in die Rente verabschiedeten, seien innovative Lösungen gefragt, damit sich junge Ärzte auf dem Land ansiedelten, sagte Agrarminister Till Backhaus (SPD). Die nun geförderten Projekte könnten dazu beitragen, wohnortnahe ambulante Versorgungsstrukturen zu erhalten oder wieder aufzubauen, erklärte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU). „Die Initiatoren der Projekte haben zukunftsweisende Ideen eingereicht.“

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Von OZ

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