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MV aktuell Menschen in MV tauschen 655.000 D-Mark in Euro
Nachrichten MV aktuell Menschen in MV tauschen 655.000 D-Mark in Euro
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09:52 24.12.2018
Auch 17 Jahre nach der Euro-Einführung tauschen noch zehn Menschen täglich ihre D-Mark in Euro. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
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Hamburg/Schwerin

Knapp 17 Jahre nach der Euro-Bargeldeinführung gehen bei der Bundesbank in Mecklenburg-Vorpommern noch immer Hunderttausende D-Mark über den Schalter. In diesem Jahr haben Kunden in den beiden Filialen in Rostock und Neubrandenburg bis Mitte Dezember mehr D-Mark umgetauscht als im gesamten Jahr davor, wie ein Sprecher der Bundesbank in Hamburg der Deutschen Presse-Agentur sagte. Genau waren es 655.117 Mark und 80 Pfennige. Dafür erhielten die Kunden 334.958 Euro und 57 Cent. Im gesamten Vorjahr waren 471.765,73 Mark in 241.212,19 Euro getauscht worden.

Täglich tauschen zehn Menschen D-Mark

„Täglich kamen durchschnittlich etwa zehn Kunden, und jeder hat im Durchschnitt D-Mark im Gegenwert von 138 Euro getauscht“, sagte Bundesbank-Sprecher Christian Hecker. Allerdings seien die Durchschnittswerte nur begrenzt aussagefähig, da die Stückzahlen von Tag zu Tag stark schwankten.

Noch 12 Milliarden D-Mark im Umlauf

Nach Angaben der Bundesbank stehen noch 12,55 Milliarden D-Mark aus, die bislang nicht in Euro getauscht worden sind. Davon entfielen 5,88 Milliarden Mark auf Scheine und 6,67 Milliarden Mark auf Münzen. In Stückzahlen entspricht dies ungefähr 166 Millionen Banknoten und mehr als 23 Milliarden Münzen.

Münzen vor allem bei Sammlern

„Ein erheblicher Teil der Münzen befindet sich erfahrungsgemäß in den Händen von Sammlern und wird deswegen nicht zum Umtausch vorgelegt“, sagte Hecker. „Zudem dürfte ein Teil des ausstehenden Bargelds verloren gegangen sein, etwa durch Brände.“ D-Mark-Scheine und -Münzen können in allen Filialen der Bundesbank kostenlos und zeitlich unbegrenzt umgetauscht werden.

Bundesweit werden pro Jahr nach Erfahrung der Notenbank alte Scheine und Münzen im Wert von 70 bis 100 Millionen Mark bei der Bundesbank eingereicht. Den allergrößten Teil des Geldes hatten die Bundesbürger rund um die Einführung des Euro-Bargeldes Anfang 2002 umgetauscht.

Scheine im Ausland vermutet

Ein größerer Teil der noch ausstehenden D-Mark-Beträge dürfte außerhalb Deutschlands lagern. „Die D-Mark hat vor allem im Ausland eine Wertaufbewahrungsfunktion. Wir vermuten daher den überwiegenden Teil des nicht zurückgegebenen D-Mark-Bargeldes im Ausland“, hatte Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt gesagt.

RND/dpa

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