Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Mutter von Leonie mit Polizei zurück in der Todes-Wohnung
Nachrichten MV aktuell Mutter von Leonie mit Polizei zurück in der Todes-Wohnung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:58 11.04.2019
In diesem Haus in Torgelow ist die sechs Jahre alte Leonie gestorben. Hierhin kehrten Mutter und Ermittler am Mittwoch zurück, um die Tat zu rekonstruieren. Quelle: Christopher Niemann
Torgelow

Die Mutter von Leonie ist mit der Polizei in die Torgelower Wohnung der Familie zurückgekehrt, in der das sechsjährige Mädchen gestorben ist. Gemeinsam mit Staatsanwaltschaft, Rechtsmedizin und Kriminaltechnik sollte die Frau am Mittwoch dabei helfen, den Tod des Kindes so genau wie möglich zu rekonstruieren. Das berichtet der Nordkurier. Ziel der Aktion sei es gewesen, die bisherigen Aussagen von Janine Z. mit den Gegebenheiten vor Ort abzugleichen. Leonies Mutter erschien in Kapuzenjacke und Jeans und sei schnell in den Hauseingang verschwunden.

Janine Z. hatte zuvor in Vernehmungen den Stiefvater David H. schwer belastet. Laut seinem Anwalt habe sie ausgesagt, dass David H. das Mädchen geschlagen hat. Ein Antrag auf Haftprüfung wurde deswegen von ihm kurzfristig wieder zurückgezogen. Der Stiefvater sitzt daher weiter im Gefängnis. Seit zweieinhalb Monaten befindet er sich in U-Haft. Gegen ihn wird wegen Verdachts des „Mordes durch Unterlassen“ ermittelt. Auch gegen die Mutter Janine Z. wird ermittelt. Ihr wird „Fahrlässige Tötung durch Unterlassen“ vorgeworfen.

Der erste Polizei-Einsatz, die Anteilnahme an dem Tod des Mädchen, die Flucht des Tatverdächtigen und die tagelange Suche nach ihm: Hier finden Sie Bilder zum tragischen Tod von Leonie aus Torgelow.

Der Fall der getöteten Leonie

4. April: Tote Leonie aus Torgelow: Verdächtiger Stiefvater bleibt in Haft

4. April: Schwere Vorwürfe von Leonies Mutter gegen Stiefvater David H.

19. März: Spendensammlung für Leonie: Ermittlungen gegen Ronny L. eingestellt

12. März: Das ist die Lösung des Rätsels um Leonies Kuscheltiere

5. März: Plüschtiere vor dem Wohnhaus verschwunden

15. Februar: Polizei ermittelt gegen Spendensammler

14. Februar: Viele Spenden für Familie nach Leonies Tod in Torgelow

11. Februar: Leonies Todesursache weiter unklar

8. Februar: Ermittler prüfen schärfere Vorwürfe gegen die Mutter

6. Februar: 1005 Euro Spenden für Leonies Vater dank Jugendhaus Karlshagen

4. Februar: Kommentar: Eine Anteilnahme, die nicht beruhigen darf

2. Februar: Tränen für tote Leonie (6): Große Anteilnahme bei Trauerfeier in Wolgast

2. Februar: Mordfall Leonie: Lieber einmal genauer hinschauen

1. Februar: Auto der Mutter von Leonie beschlagnahmt

1. Februar: Experte zum Fall Leonie: Jeder trauert auf seine Weise

29. Januar: Mordfall Leonie: Polizei prüft Disziplinarverfahren gegen Beamte

28. Januar: Mordfall Leonie: Ermittlungen werden Monate dauern

25. Januar: Leonies Mutter muss nach Morddrohungen beschützt werden

24. Januar: Trauer in Wolgast: 500 Menschen gedenken der toten Leonie

23. Januar: Jetzt kursieren Falschmeldungen über David H.

23. Januar: Gedenkfeier in Torgelow: Eine ganze Stadt in Trauer

22. Januar: Reportage zum Mordfall –„So etwas hatten wir hier in Torgelow noch nie“

22. Januar: Tatverdächtiger Stiefvater bestreitet Vorwürfe

21. Januar: Riesige Spendenbereitschaft für leiblichen Vater und kleinen Bruder

21. Januar: Polizei fasst Stiefvater von Leonie

17. Januar: Ermittlungen jetzt auch gegen die Mutter

17. Januar: Vater der toten Leonie: „Ich habe es aus der Zeitung erfahren“

16. Januar: Jugendamt äußert sich zu Vorwürfen

15. Januar: Geflüchteter Stiefvater ist polizeibekannt

14. Januar: Tod eines Mädchens in Torgelow: Ursache unklar

OZ

Nach dem tödlichen Unfall am Donnerstag auf der Bundesstraße 5 in Grabow hat die Polizei erste Erkenntnisse zur Unfallursache bekannt gegeben. Demnach sei der Fahrer offenbar nicht an den Unfallfolgen, sondern an gesundheitlichen Problemen gestorben.

11.04.2019

Das ist am Donnerstag wichtig im Schweriner Landtag: Linke scheitert mit Antrag zu Schulen, die Wiedereröffnung von Amtsgerichten ist abgelehnt.

11.04.2019

Im September 2018 war der 24-Jährige in das Haus einer 85-jährigen Rentnerin in Schwerin eingebrochen. Dabei wurde er von der Frau überrascht und tötete sie. Nun wurde er vom Schweriner Landgericht zu lebenslanger Haft verurteilt.

11.04.2019