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MV aktuell OZ-Läufer trainieren trotz Hitze: Nächstes Ziel ist Hella-Marathon in Rostock
Nachrichten MV aktuell OZ-Läufer trainieren trotz Hitze: Nächstes Ziel ist Hella-Marathon in Rostock
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20:30 26.06.2019
Christina Feil (55), Christine Schirrow (37) und Thomas Dornblüth (38) trainieren trotz Hitze weiter. Sie haben sich sich nur ein alternatives Bewegungsprogramm gesucht. Quelle: privat
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Rostock

 Die Teilnehmer der OZ-Aktion „Los! Laufen!“ trainieren seit knapp fünf Monaten, um am 19. Oktober über die Rügenbrücke zu walken oder zu laufen. Für einige Hobby-Athleten geht es darum, durchzuhalten und auf ihrer selbst gewählten Distanz überhaupt im Ziel anzukommen. Andere sind schon mehrmals dabei gewesen und wollen ihre Zeit verbessern.

Einige Läufer wollen vor dem finalen Lauf im Oktober noch ein wenig Wettkampferfahrung sammeln. Sie haben sich zur Hella Marathon Nacht am 3. August in Rostock verabredet. Der Lauf bietet für Erwachsene drei Distanzen: Marathon, Halbmarathon und die Rostocker Sieben.

Marathon-Staffel – Teamsport für Anfänger und Fortgeschrittene

Eine Besonderheit dieses Events ist die Marathon-Staffel. In dieser Disziplin dürfen sich mindestens zwei und maximal acht Läufer im Wechsel die 13 Etappen der 42,2 Kilometer langen Strecke teilen. Welcher Teilnehmer dabei wie viele Etappen läuft, entscheidet allein die Fitness. So können etwa die routinierten Läufer eines Teams mehr Etappen übernehmen als Einsteiger. Also genau das Richtige für die Aktion „Los! Laufen!“ Auch hier trainieren Menschen mit ganz unterschiedlichen Trainingsständen miteinander.

Drei Sportler mit ganz unterschiedlichen Zielen sind Christina Feil, Christine Schirrow und ihr Lebensgefährte Thomas Dornblüth. Trotz ihrer unterschiedlichen Leistungsstände werden sie gemeinsam an der Marathon-Staffel teilnehmen und sich gegenseitig motivieren. Alle drei vereint, dass ihr Lauftraining aktuell etwas ruht.

Die Aktion „Los! Laufen!“

Aller Anfang ist schwer, dranbleiben sogar noch mehr. Im Januar hatte die OSTSEE-ZEITUNG alle Leser aufgerufen, sich an der Aktion „Los! Laufen!“ zu beteiligen. Ziel ist es, im Laufe eines Jahres fit zu werden, um am 19. Oktober gemeinsam als OZ-Team zum Rügenbrückenlauf anzutreten. Die Teilnehmer trainieren allein oder verabreden sich in WhatsApp-Gruppen zu Lauftreffs. Hin und wieder berichten die Läufer über ihre Erfahrungen, Schwierigkeiten und Erfolge.

Stand-Up-Paddeln statt Lauftraining

„Ich bin wegen der Hitze auf ein alternatives Programm umgestiegen“, erzählt Christina Feil. Die 55-Jährige aus Wittenbeck (Landkreis Rostock) hat sich ein SUP-Board gekauft und ist begeistert: „Damit trainiere ich meine Ausdauer und gleichzeitig meine kleineren Muskelgruppen und es macht einfach Spaß.“ Sie kann ihr Board auch als Paddelboot verwenden. „Das ist ganz praktisch, wenn die Wellen zu hoch sind. Ich fahre damit gern an Strandabschnitte, die etwas ruhiger sind und genieße die Sonne.“

Im Oktober möchte Christina Feil einen Halbmarathon laufen. Sie trainiert dafür zwei bis drei Mal pro Woche. „Noch laufe ich ganz locker, zehn Kilometer schaffe ich ohne Anstrengung in unter einer Stunde.“ Bald will sie allerdings mit dem anstrengenden Teil ihres Programms starten: „Das Intervalltraining schiebe ich noch etwas vor mir her. Aber es ist ja noch viel Zeit bis Oktober. Die 21 Kilometer schaffe ich bis dahin. Egal in welcher Zeit.“

Das sind die schönsten Laufstrecken in MV

Strecke 1: Nienhagen und Gespensterwald

Strecke 2: Stralsunder Sundpromenade und Moorteich

Strecke 3: Durch Wismars grüne Lunge

Strecke 4: Durch den Darßer Urwald bei Ahrenshoop

Strecke 5: Vom Rostocker Stadthafen zur Gehlsdorfer Fähre

Strecke 6: Insel Usedom: Von Zinnowitz nach Trassenheide

Strecke 7: Laufen am Greifswalder Ryck

Strecke 8: Am Strand zwischen Binz und Prora

Strecke 9: Durch den Barnstorfer Wald in Rostock

Theo ist neuer Trainingspartner

Auch Christine Schirrow und Thomas Dornblüth haben Abwechslung in ihr Training gebracht – ein Nebeneffekt ihres Familienzuwachses: Das Paar hat vor vier Wochen Hund Theo aus einem Tierheim geholt. „Dadurch hat unsere Bewegung zwar zugenommen, das gezielte Training ist aber etwas eingeschlafen. Nun pendelt sich der Alltag mit ihm ein – und mit Theo zu laufen, klappt auch“, berichtet Christine Schirrow. Die 37-Jährige schafft es inzwischen, sechs Kilometer durchzulaufen, am Tempo möchte sie noch arbeiten. Und auch Thomas’ Leistung habe sich gesteigert, er sei fitter geworden und schneller geworden.

Mehr zum Thema: Die OZ-Themenseite „Laufen“

Juliane Schultz

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