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13:51 10.09.2019
Kommentar von OZ-Redakteur Bernhard Schmidtbauer zum Landesbaupreis Quelle: Frank Söllner / Steffen Junghans
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Rostock

Neun Bewerber des Wettbewerbs „Landesbaupreis 2019“ stehen mit ihren herausragenden Projekten im Finale: Am Dienstag werden die Gewinner in zwei Kategorien im Schweriner Schloss gekürt.

Die Finalisten sind von einer kundigen Jury zu Recht ausgewählt worden. Ihre Bauten zeichnen sich durch Originalität und gleichzeitige Funktionalität aus. Sie sollten deshalb beispielgebend für andere Bauherren im Land sein.

Denn: Gebaut wird zurzeit im Nordosten, als ob es kein Halten gibt. Dieser seit Jahren anhaltende Trend hat seine Licht- und Schattenseiten. Auf der einen Seite entstehen Neubauten als architektonische Kleinode, werden alte Gemäuer detailverliebt herausgeputzt. Auf der anderen Seite jedoch werden schrecklich anzusehende Zweckbauten hochgezogen und schreiend-bunte Häuser in die Landschaft geklatscht. Gegen letztere Ausrutscher kann ein Wettbewerb wie der Landesbaupreis helfen.

Auch, weil der diesjährige Ausscheid eine bemerkenswerte Entwicklung zeigt – zurück zu Naturmaterialien wie Backstein, Holz, Lehm, Schilfrohr. Von den Architekten, Baumeistern und Handwerkern früherer Zeiten können – und sollten – ihre heutigen Kollegen viel lernen.

Von Bernhard Schmidtbauer

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