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MV aktuell Neonazis aus MV feierten NSU-Terrorzelle schon 2002
Nachrichten MV aktuell Neonazis aus MV feierten NSU-Terrorzelle schon 2002
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06:00 29.03.2012
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Rostock

Die Taten der Zwickauer Terrorzelle waren in der rechtsextremistischen Szene offenbar bekannter als bislang vermutet. Bereits im Frühjahr 2002 feierte das bei Neonazis populäre Magazin „Der weisse Wolf“ aus Neustrelitz den „Nationalsozialistischen Untergrund“ mit den Worten: „Vielen Dank an den NSU, es hat Früchte getragen. Der Kampf geht weiter.“ Zu diesem Zeitpunkt hatte der NSU bereits vier Männer erschossen.

Wie das linke Pressearchiv „Apabiz“ (Berlin) recherchiert hat, ist der Gruß in der Ausgabe 18 des Magazins der erste öffentliche Hinweis auf den NSU.

Unterzeichnet ist das Vorwort mit dem Pseudonym „Eihwaz“. Laut Apabiz steckt dahinter aller Wahrscheinlichkeit nach David Petereit (31). Er ist Abgeordneter der NPD-Fraktion im Schweriner Landtag.

Petereit erklärte am Mittwoch, er habe das Magazin erst ab Ausgabe 20 betreut.

Die Terrorzelle um die Neonazis Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe hat nach bisherigen Erkenntnissen zehn Menschen in den Jahren 2000 bis 2007 ermordet. Spuren hinterließ das Terror-Trio auch in MV.

Mehr dazu lesen Sie in der Donnerstagsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG.

Axel Meyer

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