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MV aktuell Neue Anzeige: Neun Greifvogel-Horste in Vorpommern-Greifswald zerstört
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00:00 15.03.2017
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Greifswald

In potenziellen Windeignungsgebieten im Kreis Vorpommern-Greifswald werden offenbar weiter Greifvogel-Horste mutwillig zerstört. Das Umweltamt habe neun weitere zerstörte Horste entdeckt, sagte der Sprecher des Kreises, Achim Froitzheim, gestern. Es sei Anzeige erstattet worden. Bei den zerstörten Nistplätzen in der Nähe von Blesewitz südlich von Anklam handle es sich um zwei Rotmilan-, zwei Schwarzmilan- und fünf Mäusebussardhorste. Für diese geschützten Arten gelten Abstandsregelungen für den Bau von Windkraftanlagen. „Bei der Vielzahl der Fälle deutet alles auf zielgerichtete und flächendeckende Zerstörungen hin“, sagte der Sprecher des Kreises weiter. Im Kreis wurden bis gestern 28 Fälle von Zerstörungen bekannt. Darunter seien zwei Hinweise, die geprüft werden müssten. Die zerstörten neun Horste befanden sich in einem Gebiet, in dem ein Planungsverfahren für Windkraftanlagen läuft, wie Froitzheim sagte. Dort waren Bäume gefällt worden. An einem Baum wurden Steigeisenspuren gefunden.

In Vorpommern-Rügen waren 2016 zwei zerstörte Horste in der Nähe von Windparkgebieten gemeldet worden. Bei der Prüfung seien aber keine verwertbaren Spuren entdeckt worden, so der Kreissprecher.M. Rathke

OZ

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