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MV aktuell „Nordkreuz“-Gruppe: Polizist aus MV räumt illegalen Waffenbesitz ein
Nachrichten MV aktuell „Nordkreuz“-Gruppe: Polizist aus MV räumt illegalen Waffenbesitz ein
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15:30 20.11.2019
Robert Kain (l-r), Verteidiger, der Angeklagte, ein ehemaliges Mitglied des Spezialeinsatzkommandos (SEK), und Ullrich Knye, Verteidiger, warten im Gerichtssaal auf den Prozessbeginn. Quelle: dpa-Zentralbild
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Schwerin

Der Polizist Marko G. hat vor Gericht den illegalen Besitz von Waffen, darunter eine Maschinenpistole, und größerer Mengen Munition eingeräumt. Auch sei er Administrator der Chatgruppe „Nordkreuz“ gewesen, deren Mitglieder sich mit dem Anlegen von Vorräten und mit Überlebenstrainings auf einen Katastrophenfall vorbereitet hätten, hieß es in einer vom Verteidiger am Mittwoch im Landgericht Schwerin verlesenen Erklärung des Angeklagten.

Angeklagter: „Mitglieder der Gruppe nicht politisch ausgerichtet“

Dabei habe seine Lust am Abenteuerspiel und an Survivaltrainings eine Rolle gespielt. Keiner in der Gruppe sei politisch ausgerichtet gewesen. Die Waffen und die Munition habe er nur für sich besorgt und sie an niemanden weitergegeben. Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen die mutmaßlich rechtsextreme „Nordkreuz“-Gruppe wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. In diesem Verfahren wird Marko G. als Zeuge geführt.

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Von dpa