Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell OZ-Blog zum Hartz-IV-Experiment – Leben mit 10,70 Euro am Tag
Nachrichten MV aktuell OZ-Blog zum Hartz-IV-Experiment – Leben mit 10,70 Euro am Tag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:10 27.03.2019
Christin und Kai Lachmann aus Greifswald machen den großen Test: Wie schwer ist das Leben mit dem Hartz-IV-Regelsatz. Quelle: Anne Ziebarth
Anzeige
Greifswald

Grundsicherung im Selbstversuch: Die OZ-Redakteure Christin und Kai Lachmann leben einen Monat vom Hartz-IV-Regelsatz. Im Blog berichten sie täglich von ihren Erfahrungen.

  • 02.04.19 22:09

    Das war's



    Wir haben das Experiment nun beendet. Für uns waren es sehr intensive Wochen und wir lassen das nun erstmal sacken. Ein ausführliches Fazit gibt es hier.

    Den Blog und die Beiträge der Themenseite lassen wir online stehen.

    Wir bedanken uns bei allen Mitlesern!

    Viele Grüße,
    Christin und Kai


    Das Foto hat Anne Ziebarth gemacht.


  • 02.04.19 22:03

    Letzter Serienteil



    Zum Abschluss gibt es hier noch einen Text aus der Serie "Aus dem echten Leben mit Hartz 4". Mein Bekannter Maik erzählt darin, wie er versucht, Hartz 4 hinter sich zu lassen. Hier der Text.

    Foto: Kai hat Maik in seiner Wohnung in Greifswald fotografiert.
  • 01.04.19 12:17

    Wir haben es geschafft



    Der Monat war lang (fünf Wochenenden) und wir hatten ordentlich mit dem Thema zu tun. Ein ausführliches Fazit steht morgen in der OZ und wird dann hier verlinkt.

    Weil wir in diesem Monat weniger Geld als sonst ausgegeben haben, haben wir uns dazu entschieden, etwas von dem Gesparten zu spenden. Zum einen haben wir die Greifswalder Tafel bedacht, weil uns die Arbeit des Vereins schwer beeindruckt hat und wir etwas Gutes hier vor Ort unterstützen wollen. Zum anderen haben wir die Hilfsorganisation Save the Children bedacht, die in Mosambik und den Nachbarländern im Einsatz ist, um die Folgen des schrecklichen Zyklons Mitte des Monats zu mildern.
  • 30.03.19 19:20

    Drei Fragen an Monique Wölk


    Einen sehr kritischen Blick auf Hartz 4 hat die Greifswalder SPD-Politikerin Monique Wölk. Das lesenswerte Interview mit ihr gibt es hier. Mit Monique Wölk geht unsere "Drei Fragen an"-Serie zu Ende.

    Foto: Peter Binder hat Monique Wölk im vergangenen Jahr auf dem Greifswalder Wall fotografiert.
  • 30.03.19 08:19

    68,11 Euro für den Endspurt



    Der vorletzte Kassensturz hat 68,11 Euro ergeben. Wir sind froh, dass wir mit dem Geld soweit gekommen sind. Aber: Kleidung haben wir bisher keine gekauft. Angenommen, Christin oder ich bräuchten zum Beispiel eine Jacke und eine Hose und ein paar Schuhe - das könnten wir uns wohl nicht leisten. Vielleicht zwei Sachen, aber dann allerdings nicht sonst nichts mehr.

    Christin hat sich gestern sehr über die teure Zugfahrt nach Stralsund und zurück geärgert. 16,80 Euro pro Person sind echt nicht budgetschonend. Viel Geld für einen Ausflug - nicht nach Hamburg oder Berlin, sondern in die 30 Kilometer entfernte Nachbarstadt. Mit Auto wäre es wesentlich günstiger gewesen. Aber da wir gesagt haben, dass das Auto in diesem Monat stehen bleibt, musste sie auf die Bahn ausweichen.

    Was steht jetzt noch an? Gleich wollen wir bei Greifswald räumt auf mitmachen. Ein paar Sachen müssen wir noch einkaufen und heute Abend wollen wir ein kleines bisschen feiern. Der Eintritt zur Kneipennacht beträgt 5 Euro pro Person. Mal wieder unter Leute kommen...

    Foto: Kai
  • 28.03.19 21:21

    Die andere Seite des Schreibtisches



    Wir haben nun mit so einigen Leuten gesprochen, die von Hartz 4 leben oder gelebt haben. Nun wollten wir auch die andere Seite des Schreibtisches zu Wort kommen lassen. Dazu haben wir mit einem Mitarbeiter eines Jobcenters gesprochen. Seit mehreren Jahren arbeitet er im Servicecenter.

    Im Interview spricht er über seine Arbeit, wie er die Grundsicherung findet und was er ändern würde.

    Den Link zu dem Interiew findet ihr hier.

    Weitere Themen, unter anderem von der Greifswalder Tafel, findet ihr auf unserer Themenseite.
  • 27.03.19 20:22

    Drei Fragen an Christoph Obert



    Wir setzen unsere Serie "Drei Fragen an..." fort. Heute antwortet Christoph Oberst von den Grünen. Unter anderem plädiert er für die Abschaffung von Sanktionen und findet einen Vorschlag seines prominenten Parteikollegen Robert Habeck sinnvoll. Hier das Interview.
  • 27.03.19 12:40

    "Na Hartzi"



    An mehreren Stellen kamen wir schon auf das Thema Stigmatisierung zu sprechen. Der allgemeine Ruf von Hartz 4 und den Empfängern könnte schlechter kaum sein. Christin und ich werden das Gefühl, was es heißt, als "Bodensatz der Gesellschaft" zu gelten, nicht nachvollziehen können. Das liegt einfach daran, dass wir beide berufstätig sind. Arbeit erhöht den Status.

    Trotzdem habe ich schon mehr als nur ein paar Male Anreden à la "Na Hartzi, wie geht's?" zu hören bekommen. Ich weiß, das soll neckisch sein, schulterklopfend oder auch lustig, es hört sich aber auch im Kern herablassend an. "Darfst du denn überhaupt einen Schokoriegel essen?" Es gäbe viele patzige Antwort-Optionen darauf, aber ich bin ein höflicher Mensch und erkläre rechtfertige mich eben. "Du siehst ja noch gar nicht aus wie Hartz-4-Empfänger." Solche Sätze bedeuten, dass Menschen mit wenig Geld irgendwie ähnlich aussehen würden (arm) und dass man dieses Aussehen nach einer gewissen Zeit annehmen würde. "Hier, haste was zu beißen" habe ich auch schon gehört und einen Kaugummi geschenkt bekommen.

    Wenn ich mir so etwas anhören muss, was müssen dann erst Leute hören, für die Hartz 4 keine Selbstversuch ist? Schnell werden Neckereien zu Beleidigungen und Vorurteile zu Verletzungen. Der Hartzi sein, derjenige, auf den herabgeblickt wird, der unter Rechtfertigungsdruck steht - klar kann man sich damit arrangieren oder gar einen offensiven Umgang damit entwickeln. Doch es dauert, bis man zu etwas stehen kann, was im Grunde nichts besonders Gutes bedeutet.

    Mein Bekannter Maik aus Greifswald hat mir vorgestern einiges dazu erzählt. Seine Geschichte wird in Kürze hier zu lesen sein.


    Text: Kai


  • 27.03.19 04:41

    Was für den Endspurt noch geplant ist



    Der Monat neigt sich dem Ende. Wir sind mit unserer Berichterstattung allerdings noch nicht fertig. Gestern habe ich ein Interview mit einem Jobcenter-Mitarbeiter geführt. Er hat mir viel über seine Arbeit erzählt. Außerdem haben wir über Maßnahmen und Sanktionen gesprochen. Das Interview wird in den nächsten Tagen auf unserer Themenseite veröffentlicht.

    Auch geht unsere Serie "Drei Fragen an..." in die nächste und letzte Runde. Dann mit der SPD und den Grünen. Auch unsere Serie "Aus dem echten Leben mit Hartz 4" bekommt nochmals einen Beitrag von Kai. Maik (53) würde gern arbeiten, kriegt aber nur ein-Euro-Jobs. Er hofft, dass er noch etwas mehr für seine Rente tun kann.

    Die Allgemeine Soziale Beratung der Caritas unterstützt Menschen in beruflichen, sozialen, familiären oder persönlichen Angelegenheiten. Seit mehreren Jahren vermitteln die Mitarbeiterinnen auch zwischen Jobcenter und Hartz-4-Beziehern. Auch darüber wird in den nächsten Tagen ein Bericht von mir erscheinen.

    Und hier geht`s zur Themenseite

    Text: Christin





  • 26.03.19 21:47

    6000 Euro nicht verraucht



    Soweit ich es festgestellt habe, ist das Rauchen unter Hartz-4-Empfängern keine Seltenheit. Geldmangel ist offensichtlich kein zwingender Grund, sich das Rauchen abzugewöhnen. Ich habe auch schon Forderungen gehört, dass in die statistische Berechnung von Hartz 4 monatliche Beträge für Zigaretten und auch für Alkohol einfließen sollten. Da bin ich absolut dagegen. Von mir aus könnten aber Rauch-Stopp-Kurse (mit)finanziert werden.

    Bei mir hat so ein Kurs übrigens geholfen. Heute bin ich auf den Tag genau vier Jahre rauchfrei. Mein durchschnittlicher Konsum lag vorher bei rund 15 Zigaretten am Tag. Wenn ich heute darüber nachdenke, kann ich es kaum fassen, dass ich mal so intensiv am Qualmen war. Geraucht habe ich normale Filterkippen aus dem Automaten. Was ein Rauchstopp von vier Jahren ausmacht, zeigen die Ergebnisse der App "aha!Rauchfrei", die ich seitdem nutze.

    Viele rauchende Hartz-4-Empfänger greifen nicht zu herkömmlichen Zigaretten, sondern drehen, stopfen oder besorgen sich Kippen aus Osteuropa, um die Kosten gering zu halten. Ich will mich hier nicht als Vorbild hinstellen, möchte aber jedem Raucher (ob Hartz 4 oder nicht) mal dazu raten, die Kosten für ein Jahr zusammenzurechen oder zu überlegen, wie viel Geld man insgesamt im Leben schon in Asche, Teer und Schädigung der Lunge investiert hat.

    Da kommt einiges zusammen, oder?

    Text: Kai



  • 26.03.19 21:10

    Gratismonate



    Wir haben uns in diesem Monat ein kleines Hobby angeeignet. Aus der Notwendigkeit heraus, so wenig Geld wie möglich auszugeben, haben wir uns überlegt, wie wir trotzdem Zugang zu bestimmtem Inhalten bekommen können. Das Zauberwort heißt Gratismonat.

    Relativ viele kostenpflichtige Online-Angebote locken Kunden damit, dass sie einen Monat lang das Angebot gratis testen können. Dabei ist die Gefahr einer Abofalle relativ gering. Wer früher das Angebot nicht rechtzeitig gekündigt hat und dann gleich automatisch für einen Zeitraum von mehreren Monaten vertraglich gebunden wurde, hat oftmals einfach Pech gehabt. Heutzutage aber lassen sich die kostenpflichtigen Dienste in der Regel monatlich kündigen. Sollte man also verpeilen, eine Kündigung zu verfassen, dann kostet das Angebot im nächsten Monat eben einen Zehner oder so. Selbst wenn man wenig hat, reißt das noch kein Loch in die Finanzen.

    Amazon Prime: Keine Lust auf Extrakosten

    Christin hat einen Account bei Amazon Prime eingerichtet. Dort bekommt man einiges, was Netflix nicht hat. Das ist einen Monat lang kostenlos. Allerdings kosten dort Filme und Serien in vielen Fällen noch mal extra. Fazit: Kann man mal machen, wenn man wirklich etwas sehen will und es einem das Geld wert ist. Wir finden das eher nicht so gut und melden das wieder ab.

    Audible: Getestet, für gut befunden - und wieder abgemeldet

    Ich habe einen Account bei Audible eingerichtet. Dort gibt es Hörbücher, Hörspiele und Podcasts. Eigentlich wollte ich nur die Autobiographie von Altkanzler Gerhard Schröder hören und als Dankeschön für meine Daten gab es das für umme. Heute konnte ich mir noch ein weiteres Geschenk aussuchen und habe einen Thriller genommen. Das reicht mir dann auch erstmal. Fazit: Audible hat mich zwar überzeugt, aber ich fühle mich fürs erste versorgt. Podcasts gibt es zum Beispiel massenweise auch bei iTunes kostenfrei und ohne Mitgliedschaft. Und was Hörbücher und Hörspiele angeht, hat auch die Greifswalder Stadtbibliothek eine für mich ausreichende Auswahl. Die Jahresgebühr dort ist mit 15 Euro sehr gering. Soviel kosten zwei Höchbücher bei Audible.

    DAZN und Sky: Nur, wenn es etwas Exklusives gibt

    Als das Rückspiel von Bayern gegen Liverpool war, wollte ich einen Gratis-Monat beim Sportstreamingdienst DAZN in Anspruch nehmen. Die haben das Spiel aber nicht gezeigt. Auch bei Sky gibt es einen Monat gratis. Letztlich habe ich den dann doch aber nicht in Anspruch genommen. Vielleicht mache ich das aber noch mal, wenn sie wieder etwas so Exklusives haben.

    Amazon Prime, Audible, DAZN, Sky - die Liste ließe sich noch um viele Anbieter erweitern. Und wenn man nicht gleich alles auf einmal in Anspruch nimmt, sondern mal dies und mal das, kommt man ganz gut ein paar Monate hin und hat Zugriff auf gute und gut sortierte moderne Unterhaltungsangebote. Und ansonsten gibt es ja auch immer noch Youtube, Vimeo und wie sie alle heißen.

    Text: Kai
    Foto: Artisteer/Getty Imags/IStockphotos
  • 25.03.19 21:05

    Drei Fragen an...


    In dieser kleinen Serie befragen wir Greifswalder Politiker nach ihren Einschätzungen zum Thema Hartz 4. Heute beantwortet Katja Wolter von der FDP unsere Fragen. Das Interview gibt es hier.

    Das Foto zeigt Katja Wolter und wurde von ihr zur Verfügung gestellt.
  • 25.03.19 07:30

    Perspektiven fördern



    Oft denke ich bei einem Blick aufs Datum sowas wie "Oh, schon der 25." In diesem Monat ist das anders: "Hm, leider erst der 25." Ich zähle die Tage, bis dieses Experiment vorbei ist und in diesem Monat vergeht die Zeit sehr viel langsamer als sonst. Ich freue mich nicht aufs Ende, damit wir "wieder in Saus und Braus" leben könnten - das haben wir vorher nicht gemacht und ehrlich gesagt haben wir dafür auch gar nicht das Geld. Mir geht es eher darum, mein vorheriges Leben fortzuführen. Ich will wieder unbekümmerter sein und nicht so viel an Geld denken, nicht bei allem als erstes fragen: "Okay, und was kostet das?"

    Sehr froh bin ich darüber, dass wir die Tage rückwärts zählen können. Ich stelle fest, wie sinngebend es ist, eine Perspektive zu haben, Pläne nicht nur schmieden, sondern auch in die Möglichkeiten haben, sie auch in die Tat umsetzen zu können. So oft ich das denke, so oft gehen meine Gedanken aber auch zu denen, die eine solche Perspektive nicht haben und sie sich auch nicht schaffen können, zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen. Tage rückwärts zählen - wozu? Es gibt dann an einem Stichtag zwar wieder Geld, aber keine grundsätzliche Veränderung.

    Ich fühlte mich unnütz

    Das Fehlen einer Perspektive kann psychische Auswirkungen haben. Gerade in unserer Gesellschaft, in der wir uns so sehr über das definieren, was wir machen und haben. Anfang 20 war ich mal sechs Monate arbeitslos. Das war ehrlich gesagt ziemlich sch...! Ich wusste weder, was ich tun wollte oder wenigstens sollte. Aus dieser Orientierungslosigkeit wurde mehr und mehr auch Perspektivlosigkeit. Irgendwie fühlte ich mich unnütz. Kein schönes Gefühl.

    Irgendwann war ich soweit, dass ich einfach irgendetwas machen wollte. Zwei kurze Praktika und dazu ehrenamtliche Arbeit sind dabei herausgekommen. Das tat gut. Rückblickend empfand ich Arbeitslosigkeit wie eine Krankheit, etwas, was nicht nur meinen Alltag bestimmt, sondern sich auch stark auf mein Gemüt gelegt hatte. Arbeit hingegen hat da wie eine Medizin gewirkt. Ich fühlte mich wieder nützlich, gebraucht. Das Leben erschien mir sinnvoller. Auch das hat sich aufs Gemüt ausgewirkt - nur eben positiv.

    Auszahlung & Maßnahme

    Ein Leben ohne Perspektive - das kann belastend sein. Unter so einer Belastung kann man einknicken. Man braucht Kraft, Disziplin, Geduld und bestimmt noch einiges mehr (z.B. Rückhalt, Ideen, Glück,...). Und letztlich braucht man eben etwas zu tun.

    Fördern und fordern - dafür sollte Hartz 4 ursprünglich mal stehen. In den letzten Wochen habe ich in Gesprächen oft gehört, dass der Aspekt des Förderns zu kurz kommt und sich allzu sehr darauf beschränkt, die Grundsicherung auszuzahlen und die Betroffenen in (manchmal durchaus fragwürdige) Maßnahmen zu stecken. Es gibt auch Leute, die sich auf Hartz-4-Niveau eingerichtet haben, die keine Perspektive haben und sie vielleicht auch gar nicht (mehr) haben wollen. Instrumente, um sie zu wirksam(er) zu fördern, fehlen offenbar. Sonst gäbe es wohl weniger von ihnen.

    Text: Kai



  • 24.03.19 20:10

    Kleine Spende



    Tue Gutes und rede darüber. Dieses schöne Sprichwort wollen wir uns zu Herzen nehmen. Als wir bei der Kleiderkammer waren, hatten wir ein paar Kleidungsstücke im Gepäck. Den Sozialkaufhäusern bringen wir regelmäßig Sachen und wollen dies das nächste Mal tun, wenn das Experiment vorbei ist, weil wir dann wieder das Auto nutzen.

    Heute im Zuge eines kleinen Frühjahrsputzes haben wir noch ein paar Dinge aussortiert. Wir wollen nicht nur die Menschen bedenken, die wenig haben, sondern auch die, die so gut wie gar nichts haben. Deshalb werden wir Bettwäsche, Handtücher und Pullover zum Obdachlosenheim bringen. Zudem haben wir schon die ein oder andere Idee, was wir noch tun könnten, da wir im März ja durch diesen Selbstversuch wesentlich weniger Geld verbrauchen als sonst. Aber dazu später mehr.

    Text: Kai
    Foto: Diese Sachen bringen wir ins Obdachlosenheim.

  • 23.03.19 18:19

    Fast 1000 Greifswalder nutzen die Tafel



    Weil wir im Rahmen dieses Selbstversuchs auch soziale Einrichtungen vorstellen, waren wir diese Woche zu Besuch bei der Greifswalder Tafel. In einem längeren Text hat Christin die Einrichtung vorgestellt. Ihr findet den Text hier. Eine Bildergalerie ist auch dabei. Alle längeren Stücke stehen gesammelt auf einer Themenseite, die hier zu finden ist.

    Sie wird von einem Verein und ausschließlich von Ehrenamtlern betrieben. Viele, die sich dort engagieren, standen vorher auf der anderen Seite des Tresens. Sie freuen sich dort über weitere Freiwillige. Und wer keine Zeit hat, aber trotzdem etwas beitragen möchte, der kann auch Vereinsmitglied werden. Der Beitrag liegt bei 25 Euro im Jahr. Das kann man ruhig mal löhnen. Nach unserem Selbstversuch werden wir beide auf jeden Fall Mitglied. Ihr auch?

    Text: Kai
    Foto: Kai hat Brot fotografiert, das Tafel-Mitarbeiter bei Bäckereien eingesammelt haben.

Tickaroo Liveblog Software

OZ-Selbstversuch: Einen Monat leben von 10,70 Euro am Tag

Die OZ-Redakteure Christin und Kai Lachmann leben einen Monat vom Hartz-IV-Regelsatz.

Täglich berichten sie im Blog darüber: OZ-Blog zum Hartz-IV-Experiment

Alles zum Selbstversuch auf unserer Themenseite: Das Hartz-IV-Experiment

OZ

Von Sassnitz nach Posen: Salathersteller Homann verlegt seine Produktionsstätte von der Insel Rügen ins polnische Poznan

28.03.2019

Der Prozess gegen eine Pflegeunternehmerin aus Krakow am See am Amtsgericht Güstrow beginnt mit erschütternden Aussagen. Der 33-Jährigen drohen Haftstrafe und Berufsverbot.

28.03.2019

Die Boote sollen für den Fall einer Verlängerung des Lieferstopps zwischen Zoll, Bundespolizei und Marine aufgeteilt werden. Indes liegt eine generelle Lösung auf Eis, weil Union und SPD im Bundessicherheitsrat beim Streit über die Rüstungsexporte nach Riad auf Konfrontationskurs bleiben.

27.03.2019