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MV aktuell Pfand-Betrug in Müritz-Region: 30-Jähriger ergaunert tausende Euro
Nachrichten MV aktuell Pfand-Betrug in Müritz-Region: 30-Jähriger ergaunert tausende Euro
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14:15 04.09.2019
Gepresste Einwegflaschen Quelle: Meyer Andreas
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Waren/Müritz

Betrug im Supermarkt: Ein Mitarbeiter eines Müritzer-Supermarktes hat durch betrügerisches Abrechnen von Pfandflaschen mehrere Tausend Euro ergaunert. Wie die Polizei am Mittwoch mitgeteilt hat, wurde der 30-Jährige jetzt angezeigt. Der Mann habe zwei Jahre in dem Supermarkt in der Müritzregion in der Pfandabteilung gearbeitet. Da es in dem betroffenen Einkaufsmarkt noch keine Pfandautomaten gibt, müssen die Kunden zu einem Mitarbeiter gehen und ihre Pfandflaschen dort abgeben. Der Mitarbeiter berechnet dann den Wert des Leergutes und stellt eine Quittung aus. Mit dieser Quittung können sich die Kunden den Geldbetrag später an der Kasse auszahlen bzw. mit dem Einkauf verrechnen lassen.

Geschäftsleitung wurde erst spät auf Betrug aufmerksam

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll der Beschuldigte mehrfach Quittungen ausgestellt haben, ohne Leergut entgegenzunehmen. Mit diesen Quittungen sei er zur Kasse gegangen und habe sich eigenständig Geld aus der Kasse entnommen. Die Auszahlungen seien dann als Leergutauszahlungen verrechnet worden, wodurch der Betrug zunächst nicht auffiel. Erst als regelmäßig Auszahlungen im Wert von mehr als 300 Euro abgerechnet wurden, sei die Geschäftsführung stutzig geworden und der Betrug aufgeflogen.

Videoaufnahmen als Beweis

Es gibt Videoaufnahmen, die die Betrügereien des Tatverdächtigen belegen. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass sich der 30-Jährige allein in den vergangenen sechs Wochen 7500 Euro durch das betrügerische Abrechnen von Pfandflaschen ergaunert hat.

Ermittlungen noch am Anfang

Das geschädigte Unternehmen will nun die vergangenen zwei Jahre aufarbeiten, um den entstandenen Gesamtschaden feststellen zu können. Die Ermittlungen wegen des Betruges stehen somit noch am Anfang.

Der 30-jährige Tatverdächtige wurde bereits fristlos gekündigt und hat gegenüber der Firmenleitung alle Vorwürfe bereits zugegeben.

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Von OZ