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Politik CDU-Politiker warnen vor schleichender Cannabis-Legalisierung
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19:07 30.05.2013
Wird bundesweit eine einheitliche Freigrenze eingeführt? Foto: Bodo Marks/Archiv
Wird bundesweit eine einheitliche Freigrenze eingeführt? Foto: Bodo Marks/Archiv
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Schwerin

Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern warnt vor einer schleichenden Legalisierung von Cannabis in Deutschland. Der Besitz von Cannabis ist verboten, geringe Mengen für den Eigenbedarf werden aber toleriert. Die Toleranzmenge schwankt zwischen sechs Gramm wie in Mecklenburg-Vorpommern und 15 Gramm, teilten der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Bernd Schubert, und der sicherheitspolitische Sprecher, Michael Silkeit, am Mittwoch mit. Sie forderten eine bundeseinheitliche Grenze.

„Die in Mecklenburg-Vorpommern gesetzte Grenze von sechs Gramm ist ein guter Maßstab“, sagte Schubert. Cannabis schädige die Atmungsorgane, erhöhe das Krebsrisiko durch das Rauchen und wirke sich auf die psychische Stabilität der Konsumenten aus. Silkeit forderte, den Konsum und den Handel mit Drogen weiter strafrechtlich zu verfolgen.

In der vorigen Woche hatten die SPD-regierten Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen eine Initiative für einheitliche Freigrenzen angekündigt. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), hatte sich dem angeschlossen.

dpa