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Politik Caffier: Staaten abstrafen, die Flüchtlinge ablehnen
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10:32 21.12.2017
Fregattenkapitän Christian Schultze (l.) zeigt der Delegation um Minister Lorenz Caffier (r.) Waschbecken für Flüchtlinge an Bord der „Mecklenburg-Vorpommern“. Quelle: Frank Pubantz
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Schwerin/Catania

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat mehr Einsatz aller EU-Staaten bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise gefordert. Nötigenfalls müssten Länder wie Polen oder Ungarn, die keine Flüchtlinge aufnehmen, finanziell sanktioniert werden.

In Catania auf Sizilien besuchte Caffier die Besatzung der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“, die dort gegen Schlepperbanden eingesetzt wird, und die regionale Verwaltung.

In diesem Jahr kamen dort schon rund 15 000 Flüchtlinge übers Mittelmeer an. „Was nicht funktioniert, ist, dass beim Geldverteilen in Europa alle die Hände aufhalten und beim Flüchtlingeverteilen nur wenige mitmachen“, so Caffier. EU-Geld müsse umverteilt werden. Es gebe große Erwartungen Italiens an die anderen Staaten.

Die Fregatte mit 40 Soldaten aus MV sticht am 23. Dezember wieder zum Einsatz in See.

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