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Politik Hohe Düne: Regierung planlos im Umgang mit Fördermillionen
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14:57 30.09.2015
Das Land kann 32 Millionen EU-Fördermittel für die Yachthafenresidenz Hohe Düne offenbar abschreiben. Quelle: Frank Söllner
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Schwerin

Das Land kann 32 Millionen EU-Fördermittel für die Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock offenbar abschreiben. Die Regierung hat auch zehn Jahre nach Fertigstellung keine klare Strategie, wie der gesperrte Betrag in Brüssel einzufordern wäre. Eine Option wäre die Rückforderung vom Hotel direkt.

Ein internes Protokoll belegt: Zwischen Wirtschafts-, Finanz- und Justizministerium herrscht Unklarheit darüber, wie die EU zur Zahlung von gesperrten Millionen gebracht werden soll. Die Landesregierung sitzt wie das Kaninchen vor der Schlange. Offenbar ist unklar, ob sie das Projekt vor Jahren richtig beurteilt hat. Die Zeche bliebe am Steuerzahler hängen.

 



OZ