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Politik Kritik am CDU-Begriff zur „Leitkultur“
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05:00 18.05.2016
Eine kontroverse Debatte ist zum Begriff „deutsche Leitkultur“ entbrannt, den CDU-Landeschef Lorenz Caffier in den Wahlkampf einbrachte. (Archivfoto)
Eine kontroverse Debatte ist zum Begriff „deutsche Leitkultur“ entbrannt, den CDU-Landeschef Lorenz Caffier in den Wahlkampf einbrachte. (Archivfoto) Quelle: Jens Büttner
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Eine kontroverse Debatte ist zum Begriff „deutsche Leitkultur“ entbrannt, den CDU-Landeschef Lorenz Caffier in den Wahlkampf einbrachte. Seine Ansage an Zuwanderer: „Jeder, der hier leben will, muss unsere Leitkultur akzeptieren.“ Kritik kommt von anderen Parteien. Die Linke spricht von „Deutschtümelei“, Erwin Sellering (SPD) von einem „veralteten Kampfbegriff“, der niemandem nütze.

Auch Prof. Hubertus Buchstein, Politologe an der Universität Greifswald, geht mit der CDU hart ins Gericht. Sein Urteil: Der verzweifelte Versuch, potenzielle AfD-Wähler am rechten Rand abzufischen, werde scheitern. Vielmehr sollte die CDU auf „billige Parolen“ verzichten.

Frank Pubantz