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Politik P+S-Pleite: Land droht Klagewelle von 50 Millionen Euro
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10:04 09.05.2014
Die P+S-Werften sind im August 2012 pleitegegangen. Quelle: Dpa
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Schwerin

Dem Land droht seit Donnerstag eine gewaltige Klagewelle: Nach der Pleite der P+S-Werften erlitten zahlreiche Zulieferer Verluste in Millionenhöhe. Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann gibt die Verluste mit mindestens 50 Millionen Euro an. Viele fühlen sich von der Landesregierung getäuscht.

Der Zulieferer KLH Selck aus Bad Doberan hat mit seiner Schadenersatzklage gegen das Land nun am Donnerstag vor Gericht überraschend einen Teilerfolg errungen. Die Landesregierung sei zur Hälfte für den Schaden, den das Unternehmen 2012 im Zuge der P+S-Werftenpleite erlitt, in die Pflicht zu nehmen, entschied das Landgericht in Schwerin. Wie hoch der Schaden ist, müsse in einer weiteren Verhandlung festgestellt werden.

„Der Schaden für die öffentliche Hand könnte damit weiter wachsen“, sagte Johannes Saalfeld, Obmann der Grünen im Untersuchungsausschuss des Landtages zur Aufklärung der Pleite. Schon jetzt beziffert das Land den Verlust auf rund 270 Millionen Euro. Saalfeld: „Wie teuer die Pleite für das Land wirklich wird, ist jetzt wieder offen.“ Viele könnten dem Vorbild Selcks folgen, auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.



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