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Politik Syrische Opposition wählt Hitto zum Premier
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00:00 20.03.2013
Istanbul

Während seiner Zeit in den USA hatte er sich in einer Organisation engagiert, die gegen die „Diskriminierung von Arabern, Muslimen und Asiaten“ kämpft. Erst nach Beginn der Revolution im März 2011 begann er, sich in der Opposition zu engagieren. Der gebürtige Damaszener Hitto hat kurdische Vorfahren und ist sunnitischer Muslim. Sein Studium im US-Bundesstaat Indiana beendete er mit einem MBA-Abschluss. Die oppositionelle Nationale Syrische Koalition hatte ihn vor wenigen Monaten als Direktor für ihre Hilfsprojekte angeheuert. Mit Assad will er nicht verhandeln, hält im Kampf gegen dessen Regime jedes Mittel für angemessen. Seine Prioritäten seien der Sturz des Regimes von Präsident Assad und die Versorgung der Bevölkerung in den von Rebellen kontrollierten Gebieten, erklärte Hitto. Er wolle seine Regierung nicht nach politischem Proporz bilden, sondern die Minister nach Fähigkeiten auswählen. Die Offiziere der syrischen Armee rief er auf, „ihre Waffen niederzulegen und sich dem Volk anzuschließen“.

Eine Rakete mit Giftgas soll unterdessen in einem Dorf in der syrischen Provinz Aleppo eingeschlagen sein. Das berichteten die syrischen Staatsmedien und Regimegegner gestern übereinstimmend, wobei sie jeweils der anderen Bürgerkriegspartei die Schuld gaben. Die genaue Zahl der Opfer war zunächst unklar. Syrische Staatsmedien sprachen von 25 Toten, nach russischen Angaben starben 16

Menschen. Zudem soll es mehrere Dutzend Verletzte gegeben haben. Das Außenministerium in Moskau teilte unter Berufung auf eigene Informationen aus Damaskus mit, syrische Regierungsgegner hätten das Geschoss abgefeuert. Dabei seien 16 Menschen getötet sowie 100 verletzt worden. „Wir halten diesen neuen Vorfall für eine äußerst beunruhigende und gefährliche Entwicklung in der Syrienkrise“, hieß

es in Moskau.

OZ

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