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Politik Uniklinika: Linke im Land fordert unabhängige Analyse
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21:37 22.08.2018
Die Linke beantragt im Landtag, Experten aus den Reihen aller Fraktionen zur Aufklärung der Klinik-Affäre zu entsenden. Quelle: Jens Büttner
Schwerin

Nach den Vorwürfen rund um die Uniklinika in Rostock und Greifswald geht die Linke im Landtag in die Offensive: Für die kommende Sitzung des Parlaments Anfang September beantragt sie die Bildung einer Kommission, in der Experten aus verschiedenen Richtungen aufklären sollen.

„Unimedizin 2020 plus“ solle die Kommission heißen, erklärt Torsten Koplin, Sozialexperte der Linken. Das „plus“ ergänzt den Namen, den Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) nannte. Denn die Linken trauen der Ministerin nicht. Sie fordern: Jede im Landtag vertretende Fraktion solle einen Experten für die Kommission benennen dürfen. „Es muss analysiert werden, wie es zu den Zuständen an den Kliniken kommen konnte“, so Koplin. Außerdem sei zu hinterfragen, was die Aufsichtsräte wussten und wie sie entschieden.

Die Kritik an den beiden Kliniken war zuletzt groß. Gründe: stundenlanges Warten in der Notaufnahme, fehlendes Personal, verschobene Operationen, ein drastischer Sparkurs. Laut Hesse soll ein Expertenteam aus Juristen und Wirtschaftsfachleuten um den Grünen Harald Terpe aufklären. Koplin unterstellt der Ministerin ein „Ablenkungsmanöver“. Auf Fragen zum Thema gebe es nur „kryptische Antworten“. Die Kommission müsse breit aufgestellt sein – so ähnlich wie ein Untersuchungsausschuss.

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