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Polizei Neubrandenburg sucht mit Phantombildern zwei Betrüger

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15:04 10.06.2020
Die Polizei in Neubrandenburg setzt auf die Hilfe der Bevölkerung. Quelle: dpa
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Neubrandenburg

Die Polizei in Neubrandenburg fahndet nach zwei dreisten Betrügern. Anfang Januar hatte ein 86-Jähriger mehr als 30 000 Euro an die angeblichen spanischen Polizisten verloren.

Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hatte die Ermittlungen übernommen und intensiv vorangetrieben. Jedoch konnten die Beamten die Identität der Verdächtigen nicht klären. Daher soll jetzt öffentlich nach ihnen gesucht werden.

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Der erste Tatverdächtige wird vom damaligen Opfer so beschrieben:

So sieht einer der Männer aus. Quelle: Polizei Neubrandenburg

– männlich, 1,70 bis 1,75 Meter groß, etwa 35 bis 40 Jahre alt mit südländischem Aussehen

– glattrasiert, gepflegtes Äußeres, er hatte breite Schultern und eine sportliche Figur, ein breites

Gesicht, dunkle Augen, kurzer Oberlippenbart

– schwarze Haare, normal geschnitten, leicht gelockt, gekräuselt

– gepflegte Hände/Fingernägel, keine Narben oder Tattoos

Er war mit einer mittelbraunen Lederjacke, braun/grauer Stoffhose und dunkelbraunen Lederschuhen bekleidet.

Polizei sucht mit Phantombildern nach den Männern

Der zweite Mann wird wie folgt beschrieben:

Das ist der zweite Tatverdächtig. Quelle: Polizei Neubrandenburg

– männlich, 1,80 bis 1,85 Meter groß, etwa 35 bis 40 Jahre alt mit ebenfalls südländischem Aussehen

– glattrasiert, gepflegtes Äußeres, er hatte eine schlanke sportliche Gestalt, schlanken Hals, schmaleres Gesicht und dunkle Augen

– schwarze Haare/Haarkotletten weit runtergezogen (bis unterhalb der Ohren), dunkelhaarig gelockt

– gepflegte Hände/Fingernägel, keine Narben, Tattoos oder Schmuck

Der Mann war mit einem dicken, dunkelblauen Pullover mit Rollkragen und Reißverschluss bekleidet. Dazu trug er eine dunkle Stoffhose und braune Lederschuhe.

Wertvolle Schmuckstücke ebenfalls gestohlen

Neben dem Bargeld wurden dem Opfer auch diverse Schmuckstücke gestohlen. Den Schmuck im Wert von etwa 10 000 Euro hatten die angeblichen spanischen Polizisten zur Überprüfung mitgenommen. Dabei handelt es sich um mehrere goldene Ringe (teilweise mit Brillanten), Korallenohrringe, Armreifen und Halsketten.

Drei dieser Schmuckstücke weisen individuelle Merkmale auf, durch die man sie zuordnen könnte. Dabei handelt es sich zum einen um zwei goldene Eheringe mit der Gravur „28.09.1963“ und einen Herren-Siegelring aus 333er Gold mit den Initialen FK.

Die Polizei bitte die Bevölkerung um Mithilfe. Wer die Männer schon einmal gesehen hat oder Hinweise zu ihrer Identität geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Auch wenn jemandem ähnliche Betrugsfälle bekannt sind oder jemand die Schmuckstücke irgendwo zum Kauf angeboten wurden, sollte man sich an die Beamten wenden.

Hinweisen nimmt die Einsatzleitstelle unter Tel. 0395 / 55 82 22 24, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Von OZ