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MV aktuell Debatte um „Nordkreuz“-Listen – Caffier informiert Betroffene
Nachrichten MV aktuell Debatte um „Nordkreuz“-Listen – Caffier informiert Betroffene
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17:28 22.07.2019
Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) will alle Betroffenen informieren, die auf den Namenslisten der „Prepper“-Gruppe „Nordkreuz“ aufgetaucht sind. Quelle: Frank Molter/dpa
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Schwerin

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) schließt eine aktuelle Gefährdung der auf Namenslisten der „Prepper“-Gruppe „Nordkreuz“ aufgeführten Personen weiterhin aus, will die Betroffenen nun aber doch informieren. Die ersten Schreiben seien Montag versandt worden, teilte Caffier mit.

Infolge der Berichterstattung „und einiger unzutreffender Bewertungen“ sei eine größere Verunsicherung wahrzunehmen. Daher habe er sich entschlossen, alle betroffenen rund 1200 Personen und Institutionen in MV zu informieren. Begriffe wie „Feindes- oder Todesliste" seien nach Einschätzung der beteiligten Behörden konsequent zurückzuweisen, betonte der Minister.

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Bei einer Anti-Terror-Razzia in Mecklenburg-Vorpommern waren 2017 Listen mit Namen sichergestellt worden, die unter anderem aus einem Datendiebstahl bei einem Onlineversand von 2015 stammen sollen. Die Bundesanwaltschaft hatte damals Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat aufgenommen, die noch nicht abgeschlossen sind.

Im Zentrum der Ermittlungen stehen ein Rostocker Anwalt und ein suspendierter Polizist aus einem Dorf bei Schwerin, die beide der „Prepper-Szene angehören sollen. „Prepper“ bereiten sich auf schwere Krisen oder einen Zusammenbruch des Staats vor, legen Vorräte an und versorgen sich teilweise auch mit Waffen.

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pfaff