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MV aktuell „Problemwolf“ wohl nach Mecklenburg-Vorpommern weitergezogen
Nachrichten MV aktuell „Problemwolf“ wohl nach Mecklenburg-Vorpommern weitergezogen
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16:14 18.11.2019
Aus Schleswig-Holstein soll der sogenannte Problemwolf „GW924m“ nach MV weitergezogen sein. (Symbolfoto) Quelle: Swen Pförtner/dpa
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Kiel/Rostock

Eine DNA-Probe hat am 15. November bestätigt, dass „GW924m“ am 26. Oktober bei Grambow/Schwerin Nutztiere gerissen hat, wie das Umweltministerium in Kiel am Montag mitteilte.

Der Wolf ist für eine Reihe von Nutztierrissen in Schleswig-Holstein auch hinter Herdenschutzzäunen verantwortlich und durfte bis jetzt im Rahmen einer Allgemeinverfügung in den Kreisen Pinneberg, Steinburg und Segeberg von registrierten Jägern geschossen werden.

Diese Allgemeinverfügung soll nun zum nächstmöglichen Zeitpunkt außer Kraft gesetzt werden. Die Jäger sollten nach Ministeriumsangaben aber bereits ab sofort die Bemühungen zur „Entnahme des Tieres“ einstellen.

Wolf sorgt in MV immer wieder für Aufsehen

In Mecklenburg-Vorpommern haben Wölfe in letzter Zeit immer wieder für Aufregung gesorgt. Erst Ende Oktober sorgte der Abschuss eines Tieres für Aufsehen. Die Feuerwehr erschoss das Tier, bei dem es sich wohl um einen Wolfshund handelte.

Schon das ganze Jahr über wurden Wölfe immer wieder auf festinstallierten Wildkameras eingefangen. Sie sollen verantwortlich für die Tötung von Nutztieren sein.

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Von RND/dpa/axl

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