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MV aktuell Warnstreiks im Kfz-Handwerk in MV - Gleicher Lohn wie im Westen
Nachrichten MV aktuell Warnstreiks im Kfz-Handwerk in MV - Gleicher Lohn wie im Westen
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14:36 04.06.2019
Bei Mercedes-Benz Stern Auto versammeln sich am Dienstag Beschäftigte mit gelben Leibchen mit der Aufschrift "Streikweste" und IG-Metall-Fahnen zu einem Warnstreik. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/
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Rostock

Vor den nächsten Tarifgesprächen für das Kfz-Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern hat die IG Metall mit Warnstreiks Forderungen nach einer besseren Bezahlung unterstrichen. In Rostock und Schwerin hatten sich am Dienstag laut IG Metall bei drei Betrieben mehr als 200 Beschäftige an den Warnstreiks beteiligt. Die nächsten Verhandlungen sind für den 13. Juni terminiert.

Ziel der Gespräche sei die Angleichung der Tariflöhne an das Niveau in Schleswig-Holstein, sagte Stefan Schad von der IG Metall Rostock und Schwerin. „Da fehlen uns bis zu 18 Prozent. Und deshalb glaube ich auch nicht, dass das im Guten geht.“ Die Beschäftigten in den Betrieben stünden hinter der Forderung.

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Gerechte Bezahlung in Ost und West 30 Jahre nach Fall der Mauer

Auch Friedhelm Ahrens, Tarifsekretär der IG Metall Küste, sagte: „Fast 30 Jahre nach dem Fall der Mauer wird es Zeit für gerechte und gleiche Arbeitsbedingungen in Ost und West.“

Über die Löhne und Gehälter verhandelt die IG Metall mit der „Tarifgemeinschaft Mitteldeutsches Kraftfahrzeuggewerbe“. Während der Verhandlungen würden keine Erklärungen abgegeben, sagte der Vertreter der Tarifgemeinschaft, Frank Groß. Die Tarifverträge im Kfz-Handwerk gelten laut IG Metall in Mecklenburg-Vorpommern für rund 500 Beschäftigte in den tarifgebundenen Betrieben.

Joachim Mangler