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MV aktuell Rostocker Biotech-Unternehmen Centogene steht vor Sprung an US-Börse
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19:42 02.11.2019
Wird am kommenden Donnerstag in New York die berühmte Glocke schlagen, wenn das Wertpapier die Rostocker Aktie erstmals an der Börse notiert wird: Centogene-Gründer Arndt Rolfs. Quelle: Archiv
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Rostock

Das Rostocker Medizintechnikunternehmen Centogene steht vor dem Sprung an die US-Börse. Centogene-Aktien sollen bereits in der kommenden Woche an der Technologiebörse Nasdaq gehandelt werden, wie am Sonnabend beim Akademischen Jahresempfang in Rostock bekannt wurde, den das Unternehmen in diesem Jahr erstmals ausrichtete.

Centogene-Gründer Arndt Rolfs wird demnach am kommenden Donnerstag auf dem New Yorker Parkett die berühmte Glocke schlagen, wenn das Wertpapier die Rostocker Aktie erstmals an der Börse notiert wird.

Börsengang könnte 60 Millionen Dollar einbringen

Rolfs wollte sich unter Hinweis auf Börsenvorschriften auf Nachfrage nicht weiter äußern. Laut einer Mitteilung der Nasdaq von vergangener Woche will Centogene insgesamt vier Millionen Aktion ausgeben und rechnet mit einem Kurs von 14 bis 16 Dollar. Der Börsengang würde damit 60 Millionen Dollar (53,4 Millionen Euro) in die Firmenkasse spülen.

Centogene wurde 2006 gegründet und hat sich auf Gentests für seltene Erbkrankheiten spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt 300 Mitarbeiter. Neben dem Hauptsitz in Rostock gibt es Dependancen in den USA, Dubai, Indien, Wien und Berlin. Der Gründer Rolfs lehrte und forschte vorher mehr als 20 Jahre lang an der Universität Rostock. Der Medizintechnik-Spezialist wäre das zweite börsennotierte Unternehmen aus Rostock. Aktien des Windradherstellers Nordex, der seinen Hauptsitz ebenfalls in der Hansestadt hat, werden im deutschen Technologie-Index TexDax gelistet.

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