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MV aktuell Satellitenfoto: Waldbrand in Lübtheen ist aus dem Weltall zu sehen
Nachrichten MV aktuell Satellitenfoto: Waldbrand in Lübtheen ist aus dem Weltall zu sehen
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14:28 02.07.2019
Die Satellitenaufnahme des europäischen Copernicus Sentinel-2-Satelliten zeigt den ehemaligen Truppenübungsplatz in Lübtheen (in der Mitte des Bildes) und die darauf brennenden Wälder. Quelle: -/Contains modified Copernicus Sentinel data, processed by ESA /dpa
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Lübtheen

Der größte Waldbrand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns ist auch aus dem Weltraum sichtbar. Eine jetzt veröffentlichte Satellitenaufnahme gibt einen Eindruck von den gewaltigen Ausmaßen der Feuerkatastrophe in Lübtheen.

Die Satellitenaufnahme des europäischen Copernicus Sentinel-2-Satelliten zeigt in einer Falschfarbendarstellung im Infrarot den ehemaligen Truppenübungsplatz (in der Mitte des Bildes) und die darauf brennenden Wälder. In diesem Wellenlängenbereich wird der Rauch fast durchsichtig und die darunterliegenden Brandherde sind in Orange deutlich zu sehen.

Ein erneutes Feuer auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) hält die Region in Atem.

Die Copernicus Sentinel-2-Aufnahmen werden im Katastrophenschutz eingesetzt und erlauben auch die Kartierung von abgebrannter Fläche.

Der Waldbrand auf dem mit Munition verseuchten Ex-Truppenübungsplatz hat sich unterdessen weiter ausgedehnt. Jetzt wollen die Einsatzkräfte mit schwerem Gerät in die Offensive gehen. Am Dienstag sollen Räum- und Bergepanzer Schneisen in das Brandgebiet schlagen und so den Feuerwehrleuten sicheren Zugang in das stark munitionsbelastete Gebiet verschaffen. Dafür schicke die Bundeswehr zehn dieser gepanzerten Fahrzeuge in die Brandzone, sagte Landrat Stefan Sternberg (SPD) in Lübtheen.

OZ

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) sagt, die Elite-Einheit der Landespolizei wird durchleuchtet. Eine Kommission soll ihren Bericht bis Ende Oktober vorlegen. Die Staatsanwaltschaft Schwerin hatte Mitte Juni vier aktive und ehemalige SEK-Beamte festnehmen und diverse Grundstücke in MV durchsuchen lassen.

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Der Waldbrand auf dem mit Munition verseuchten Ex-Truppenübungplatz hat sich weiter ausgedehnt. Eine vierte Ortschaft musste evakuiert werden. Jetzt wollen die Einsatzkräfte mit schwerem Gerät in die Offensive gehen. Ministerschelte gibt es für Schaulustige mit Drohnen.

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