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MV aktuell Schweriner SC siegt und fliegt
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21:51 26.02.2019
Schon wieder Jubel: Zwei Tage nach dem Pokalsieg freuen sich die Schwerinerinnen über den 3:1-Erfolg in der Champions League. Quelle: Foto:
Schwerin

Brillant gespielt, Rückstand gedreht, das Publikum begeistert, gewonnen und dennoch das Viertelfinale der Champions League verpasst: Die Volleyballerinnen von SSC Palmberg haben trotz des umjubelten 3:1 (16:25, 25:23, 25:23, 25:13)-Heimsiegs gegen Savio del Bene Scandicci die K.o.-Runde des höchsten europäischen Cupwettbewerbs verpasst.

Mit gemischten Gefühlen reagierte SSC-Trainer Felix Koslowski auf den Ausgang der Partie: „Einfach fantastisch, was die Mannschaft geleistet hat. Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir in der Champions League alle Heimspiele gewinnen und zehn Punkte holen – ich hätte ihn für verrückt erklärt.“

Im Duell mit Savino del Bene Scandicci hatte der 34-Jährige sein Team auf mehreren Positionen verändert. So durften Greta Szakmáry, Britt Bongaerts und Tessa Polder, die zwei Tage zuvor beim Pokalsieg nicht zum Einsatz gekommen waren, beim abschließenden Gruppenspiel in der Königsklasse von Beginn an ran. Jennifer Geerties, Denise Hanke und Lauren Barfield blieben draußen.

Ein Leistungsabfall war nur zu Beginn erkennbar. Zwei Tage nach dem furiosen 3:0-Pokaltriumph gegen Stuttgart war die Luft anfangs ein bisschen raus beim SSC. Allerdings war der Spitzenreiter der Gruppe D – schon vor dem Duell nach vier Siegen und nur einer Niederlage fürs Viertelfinale qualifiziert – ein anderes Kaliber. Zu Beginn haperte es an der Abstimmung – doch das sollte an diesem Gala-Abend noch ändern.

Ab dem zweiten Satz drehten die Gastgeberinnen vor 1800 Zuschauern in der abermals ausverkauften Palmberg-Arena auf, wurden bissiger und witterten ihre Chance. Zwar machten es die SSC-Mädels trotz 23:18-Vorsprungs noch mal unnötig spannend und ließen die Rand-Florentinerinnen auf 23:22 herankommen. Doch Kimberly Drewniok und McKenzie Adams holten die beiden entscheidenden Punkte zum umjubelten Satzgewinn.

Und das war längst nicht alles: Im dritten Durchgang spielte der SSC den Gegner angeführt von der bärenstarken US-Amerikanerin Adams fast an die Wand. Die Außenangreiferin machte sieben ihrer insgesamt 25 Punkte. Der vierte Satz – ein SSC-Durchmarsch. „Wir haben sie gezwungen, aufzugeben“, überwog bei Koslowski, der schon Lust auf die nächste Saison in der Champions League hat, die Freude. Schwerin: Drewniok, Adams, Pogany, Szakmáry, Bongaerts, Polder, Dumancic, Doshkova, Sakamoto

Christian Lüsch und Alexander Stepanek

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