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Schwesig beim Neujahrsempfang mit Merkel: MV ist so wunderschön

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17:45 13.01.2020
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) begrüßt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu ihrem Neujahrsempfang im Stralsunder Theater. Quelle: Christian Rödel
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Stralsund

Großer Bahnhof in Stralsund und Parkprobleme für Dutzende große Regierungslimousinen: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat am Montag im Stralsunder Theater mit rund 400 Gästen ihren Neujahrsempfang eröffnet. Erstmals unter den Gästen bei einem Empfang der Landesregierung: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Auch alle Landesminister sind anwesend. Außerdem Vertreter der Kirchen, Kammern, Wirtschaft, Medien, Kultur, Wissenschaft, Politik – wie jedes Jahr waren alle dabei, die sich stets gern auf Veranstaltungen dieser Art zeigen.

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2020 neu: Schwesig hatte erstmals auch 50 Bürger eingeladen. Sie konnten sich in der vergangenen Woche online in der Staatskanzlei anmelden. Innerhalb eines Tages waren die Plätze vergeben.

„Handynetz an jeder Milchkanne“

Die Ministerpräsidentin stellte ihren Empfang unter die Überschrift „30 Jahre – gemeinsam feiern“. Sie sagte, dass MV in den vergangenen 30 Jahren „dank der Aufbauarbeit“ vieler „ein wunderschönes lebenswertes Land“ geworden sei. Als Beleg dafür zählte Schwesig eine Reihe der Errungenschaften auf, die sich zum Großteil mit ihren persönlichen politischen Vorhaben deckten: Die Einführung der kostenlosen Kita, Investitionen ins Breitbandnetz, den Anschluss Mecklenburg-Vorpommerns an die Metropolregionen Hamburg und Stettin.

400 Menschen sind beim Neujahrsempfang 2020 zu Gast in Stralsund – auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und alle Landesminister.

Allein in diesem Jahr würden im Land mit dem Ende 2019 verabschiedeten Zukunftspaket in verschieden Bereichen insgesamt 1,7 Milliarden Euro investiert. Herausforderungen blieben dagegen die Angleichung der Löhne zwischen Ost und West und ein Handynetz an „jeder Milchkanne“.

Schwesig will keine leeren Werfthallen mehr erleben

Besonders würdigte Schwesig die Entwicklung der Werften als Motor der Wirtschaft des Landes, der in der Vergangenheit öfter ins Stocken geraten war. Schwesig: „Wir wollen keine Zeiten mehr erleben, in denen die Hallen leer sind.“ Dass dies inzwischen nicht mehr so sei und „nie mehr so sein soll“, sei ein gutes Zeichen für viele Betriebe im Land.

Mehrfach ging die Landeschefin angesichts des von ihr gewählten Veranstaltungsortes für den diesjährigen Empfang auf die Rolle der Theater im Land ein. Sie seien ein Teil der regionalen Identität. Schwesig: „Ich bin froh, dass wir das Theater um die Theater nach 28 Jahren beendet haben.“

Dass die Hansestadt Stralsund einst ihr kommunales Krankenhaus an einen privaten Träger verkaufen musste, um vor mehr als zehn Jahren das Theater aufwändig sanieren zu können, ließ die Ministerpräsidentin aber unerwähnt. Aktuell muss die Landesregierung private Träger regelmäßig überzeugen, auch kleinere Häuser nicht zu schließen, wenn die Zahlen nicht den Gewinnerwartungen entsprechen.

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Von Benjamin Fischer

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