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MV aktuell Segler über Bord gegangen: Polizei ermittelt
Nachrichten MV aktuell Segler über Bord gegangen: Polizei ermittelt
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11:05 10.07.2019
Die Wasserschutzpolizei hat den Fall übernommen. (Symbolbild) Quelle: Bernd Wüstneck/picture alliance / ZB
Rostock/Heiligenhafen

Der 69 Jahre alte Segler, der am Dienstag nördlich von Rostock von einer Segeljacht in die Ostsee gefallen ist, wird weiter vermisst. Wie Sprecher des Marinekommandos in Rostock und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Mittwoch erklärten, gibt es weiterhin keine Spur von dem Mann.

Verunglückter ist Eigentümer der Jacht

Die Suche werde vorerst nicht wieder aufgenommen. Der Fall werde als Vermissten- und Seeunfall von der Kriminalpolizei in Bremerhaven übernommen, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Rostock. Bei dem Verunglückten handele es nach bisherigen Erkenntnissen um den Eigentümer der elf Meter langen Jacht aus der Nähe von Bremen.

Segler in Heiligenhafen gestartet

Der vermisste Segler war nach Angaben der einzigen Mitreisenden an Bord der Jacht in Heiligenhafen (Schleswig-Holstein) gestartet und wollte zu einem Hafen bei Stralsund. Etwa 22 Kilometer nordwestlich von Rostock im Seegebiet Kadetrinne sei der Mann in Segelbekleidung, aber ohne Schwimmweste, plötzlich über Bord gegangen. Die Frau alarmierte die Retter. Acht Schiffe und ein Flugzeug hatten unter der Regie der DGzRS am Dienstag mehrere Stunden erfolglos nach dem Mann gesucht.

Überlebenschancen gering

Die Überlebenschancen des Verunglückten seien angesichts des Windes und der Wassertemperaturen um 16 Grad sehr gering, erklärten Sprecher des Marinekommandos und der DGzRS. Im Unglücksgebiet soll es zwei Meter hohe Wellen gegeben haben. Eine Suche solle nur wieder aufgenommen werden, wenn neue Erkenntnisse vorlägen. Die mitgereiste Frau sowie die Jacht wurden nach Warnemünde gebracht, wo das Schiff noch liege.

RND/dpa

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