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Social-Jahresrückblick: Diese Themen haben die OZ-Leser 2021 am meisten diskutiert

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15:32 30.12.2021
Auf Facebook gab es auch in 2021 viele Diskussionen zu den Themen der OZ (Symbolbild).
Auf Facebook gab es auch in 2021 viele Diskussionen zu den Themen der OZ (Symbolbild). Quelle: Reuters/Dado Ruvic / Montage: RND/mrx
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Hannover

Im Jahr 2021 gab es viele bewegende Themen in Mecklenburg-Vorpommern. Und auch wenn sich im zweiten Jahr der Pandemie viele Debatten um Virusvarianten, Schutzmaßnahmen und Beschränkungen drehten, lösten auch andere unserer Beiträge breite Diskussionen in den sozialen Medien aus.

Als Jahresrückblick auf die wichtigsten Themen in der Region, haben wir fünf der meist diskutierten Artikel auf Facebook zusammengestellt.

Video zeigt Wolf in Wismar

Der Wolf fühlt sich in MV immer wohler – und kommt dabei auch den Menschen näher. Wie nah, das hat unter anderem ein Fall im März in Wismar gezeigt, denn dort wurde im Lenensruher Weg ein Tier gesichtet, nur wenige hundert Meter von einer Schule entfernt. Ein Video dazu ging viral.

Doch auch wenn Sichtungen von Wölfen in Siedlungen zunehmen, sollte man auf jeden Fall Ruhe bewahren. Wie man sich am besten verhält, haben wir hier zusammengefasst.

Friseurmeisterin wollte trotz Lockdown öffnen

Bianca Orpel aus Zinnowitz wusste sich nicht anders zu helfen – und wollte ihr Geschäft trotz Lockdown wieder für Kunden öffnen. Eine Strafe, so sagte sie, nehme sie in Kauf. Auf unserer Facebookseite bekam sie viele Likes für diese Idee und aufmunternde Kommentare.

Auch der Wolgaster Bürgermeister Stefan Weigler (CDU) las den Beitrag und rief er zusammen mit dem Wolgaster Ruderverein – Nutznießer der OZ-Weihnachtsaktion – eine Hilfe-Aktion ins Leben. Diese zielte darauf ab, Vereinen oder Einzelpersonen in Not zu helfen, Corona-Helfern zu danken und die heimische Wirtschaft zu unterstützen. 23.000 Euro waren dank der großzügigen Spenden der OZ-Leser im Rahmen der Aktion zusammengekommen. Und Orpel hat aus diesem Grund doch nicht wieder geöffnet.

So feierte Rostock den Aufstieg in die 2. Bundesliga

Fußball war ein kleiner Lichtblick für die Fans während der Pandemie – vor allem für die des Hansa Rostock. Im Mai 2021 haben sich die Rostocker zurück in die zweite Fußball-Bundesliga geschossen. Ein 1:1-Unentschieden gegen den VfB Lübeck reichte aus.

Die OZ war vor Ort und berichtete via Ticker live vom Geschehen rund um das Ostseestadion und in der Innenstadt. Hier können Sie die Party noch einmal verfolgen.

Doch mache Fans sorgten auch für Ärger: Während des Spiels zündeten Ultras Pyro und Böller im naheliegenden Leichtathletikstadion. Dabei wurden Laufbahn und Werbebanden beschädigt. Vereinzelt warfen Fans Pyrotechnik in Richtung der Einsatzkräfte, wobei ein Polizist verletzt wurde.

Swinemünde: Riesiges Einkaufszentrum eröffnet an der Grenze

Bei dieser Nachricht leuchteten die Augen von Shopping-Fans: Im Oktober hat direkt hinter der Grenze in Swinemünde auf Usedom ein neues Einkaufszentrum eröffnet. Neben einem Lebensmitteldiscounter gibt es einen Baumarkt, eine Shell-Tankstelle mit 20 Zapfsäulen sowie ein Drogerie- und ein Elektronikmarkt. Alle Details dazu finden Sie hier.

Doch wird das Shoppen dort dann auch im Vergleich zur deutschen Usedomseite billiger? Die OZ hat getestet, ob sich die Anfahrt für Sparfüchse lohnt, ob man auch in Euro zahlen kann und was Deutsche beachten müssen.

Auch auf Instagram sind die OZ-Leserinnen und -Leser aktiv unter unseren Postings. Beispielhaft wurden diese beiden Themen besonders heiß diskutiert.

Sollte es eine Impfpflicht in Deutschland geben?

Es ist eine Diskussion, die seit es den Impfstoff gegen das Coronavirus in Deutschland gibt, geführt wird: Soll es eine Pflicht für den Pieks geben oder nicht? Das wurde auch unter den OZ-Lesern immer wieder heiß diskutiert, für Pflegeberufe soll sie nun ab März gelten.

Doch auch in MV wird seit November verstärkt über das Thema diskutiert. Mehrere Experten aus dem Nordosten haben sich bereits dafür ausgesprochen – unter anderem weil vor allem Kinder unter dem Infektionsgesehen leiden würden. Auch die Vereinigung der Unternehmensverbände MV begrüßt eine Impfpflicht, während die AfD in MV darüber entsetzt ist.

„Baltic Island Eco Resort“ auf Rügen wird ein Millionenprojekt

Etwa 2300 Betten und 700 neue Arbeitsplätze – das „Baltic Island Eco Resort“ auf dem Rügener Bug soll ein Mega-Projekt werden. Im Mai wurde verkündet, dass der Bau in den Startlöchern steht. Alles könne in drei bis vier Jahren fertig sein.

Doch in der Zwischenzeit bildete sich Widerstand gegen das Riesen-Vorhaben auf der Insel. Zu viel und zu groß lautete der Vorwurf. Und auch die neu gewählte Landesregierung erteilte Tourismusgroßprojekten eine Abfuhr.

Sollte es eine Klarnamenpflicht auf Facebook geben?

Darf Facebook alle Nutzerinnen und Nutzer verpflichten, ihr Profil unter dem echten Namen zu führen? Diese Frage erreichte Anfang Dezember den Bundesgerichtshof (BGH). Die obersten Zivilrichter in Karlsruhe verhandeln die Fälle zweier Nutzer, die ihr Konto unter Pseudonym führen wollen.

In den Nutzungsbedingungen des Netzwerks heißt es unter dem Punkt „Wer Facebook nutzen kann“: „Wenn Personen hinter ihren Meinungen und Handlungen stehen, ist unsere Gemeinschaft sicherer und kann stärker zur Rechenschaft gezogen werden. Aus diesem Grund musst du Folgendes tun: Denselben Namen verwenden, den du auch im täglichen Leben verwendest.“ Es folgen weitere Plattform-Regeln.

Die beiden Kläger, ein Mann und eine Frau, hatten Fantasienamen benutzt. Facebook hatte sie zunächst vergeblich aufgefordert, ihren Namen zu ändern, und die Konten 2018 schließlich gesperrt.

Das Netzwerk setzt auf die Klarnamenpflicht, um die Hemmschwelle für Beleidigungen, Mobbing und Hassrede zu erhöhen. Die Nutzerinnen und Nutzer könnten so stärker in die Verantwortung genommen werden.

Wie moderieren wir auf Facebook und Instagram?

Hinweis in eigener Sache: Wir bemühen uns nach Leibeskräften, durch eine gezielte Moderation für hohe Standards in unseren Facebook-Kommentaren zu sorgen. Dabei löschen wir Beleidigungen, Hetze, Fake News und unsachliche Beiträge. Wenn einzelne Nutzerinnen und Nutzer absolut resistent gegen ein gewisses Niveau in der Debatte sind und offenbar zu gerne ihre Kinderstube vergessen, dann blockieren wir sie.

Dabei ist aber zu beachten, dass Facebook keinen „Filter“ für Kommentare anbietet: Alles, was Nutzerinnen und Nutzer schreiben, ist direkt online – ohne, dass es von uns geprüft werden kann. Wir arbeiten uns dann laufend durch die neuen Kommentare, können aber immer erst im Nachgang löschen, verbergen oder sperren.

Wenn Sie auf unserer Facebook-Seite etwas sehen, von dem Sie glauben, dass es gelöscht werden sollte, schreiben Sie uns auch gerne mit einer Privatnachricht an. Dann werden wir den entsprechenden Beitrag noch einmal gesondert sichten (gerne mit genauen Angaben, wie der Kommentar zu finden ist). Wir bitten um Verständnis, wenn manchmal nicht sofort eine Antwort kommt: Wir lesen uns täglich durch Tausende Kommentare, damit der Austausch in der Community so sachlich und konstruktiv wie möglich stattfinden kann.

Von RND/mrx/kha