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MV aktuell Das sind die coolsten Spielzeuge aus MV
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17:26 30.01.2019
Joachim Hoffmann (67) präsentiert das Brettspiel „Lighthouse Run“ in seinem Spielwarengeschäft „Kinderland“ in Warnemünde. In seinen 28 Jahren als Inhaber besuchte er die Spielwarenmesse in Nürnberg insgesamt 27 Mal. Quelle: Martin Börner
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Nürnberg/Rostock

Spiel, Spaß und Spannung für Deutschland und die Welt: Viele Spielzeughändler aus MV sind auf der Nürnberger Spielwarenmesse dabei – sie gilt als der wichtigste Treffpunkt der Branche. Bis zum 3. Februar präsentieren über 2900 Aussteller aus 68 Nationen ihre Produkte im Messezentrum der Stadt. Zu sehen sind alle Marktneuheiten sowie die innovativsten Trends für 2019. Die Messe feiert dieses Jahr ihr 70. Jubiläum.

Firmen aus MV stellen Neuheiten vor

Schon seit 2001 vertreten ist die Loick Biowertstoff GmbH aus Teterow, die unter der Eigenmarke Playmais ökologisches Bastelmaterial aus Mais fertigt. Auf den Markt kommen nun neue Themenboxen zum Basteln von Werkzeugen, Küchenutensilien und bunten Tiermasken. Geschäftsführer Klaus Schuppan ist stolz: „Mit den neuen Boxen entfalten Kinder ihre Kreativität auch über das Bastelerlebnis hinaus.“

Ob Handpuppe, Mini-Roboter oder limitiertes Sammlermodell: Spielwaren-Experte Joachim Hoffmann zeigt, was es im Warnemünder „Kinderland“ zu sehen gibt.

Ein weiterer Aussteller aus MV ist das Parchimer Unternehmen „Rainbowgames“. Schon zum vierten Mal nacheinander stellt es in Nürnberg seine einzigartigen mit Fotografien bedruckten Holzspielzeuge für alle Altersgruppen zur Schau. „Bei uns sehen Spieler die reale Welt, egal ob jung oder alt“, erklärt Inhaber Ralf Wohlfahrt. Ganz neu ist ein Spiel für Demenzpatienten, bei dem der Tagesablauf nachgestellt wird. Wohlfahrt freut sich auf die Messe: „Das Schöne ist, dass man dort Gäste aus aller Welt trifft. Nach vier Jahren kennt man viele schon gut, das ist wie eine große Familie.“

Positive Resonanz gibt es auch von Seiten des Messevorstandes. „Wir freuen uns darüber, dass auch Fachbesucher und Aussteller aus MV von den vielfältigen Impulsen profitieren und wir gemeinsam das Jubiläum feiern“, sagt der Vorsitzende Ernst Kick.

Die Spiele-Trends 2019

Drei große Trends werden in diesem Jahr erwartet: Zu „Ready, Steady, Play“ gehören aktive Spiele, bei denen Smartphone, Tablet und Fernseher schnell vergessen werden. Durch langes Sitzen in der Schule und die intensive Nutzung von digitalen Endgeräten fehlt Kindern heutzutage oft die nötige Bewegung. Spielgeräte wie der „Highwaykick 1“ von Scoot and Ride, ein stabiler Scooter für Kleinkinder, oder dem „Phlat Ball“ von Goliath, einer Wurfscheibe, die sich während des Fluges in einen Ball verwandelt, sollen dies ändern. Neben der Bewegung lieben Kinder auch Neugier und Spannung. Diesen Vorzügen widmet sich der Trend „The Wow Effect“, bei dem Kinder selbst herausfinden können, welche Funktion sich hinter ihrem Spielzeug verbirgt. Ein Beispiel ist das „Eisprinzessinnen Playmogram 3D“ von Playmobil. Hier können die Kinder per App virtuelle Eisskulpturen mit Hologramm-Effekt auf dem Smartphone oder Tablet erzeugen. Der Trend „Toys 4 Kidults“ verspricht Spiel und Spaß für Erwachsene. Wer sich auch im fortgeschrittenen Alter die Erinnerung an die Kindheit bewahren möchte, erfreut sich zum Beispiel an den „Funko Pops“, das sind kleine Deko- oder Spielfiguren von Spiderman, Batgirl und Co. Der „Cubicus“ hingegen ist genau das Richtige für alle, die es knifflig mögen. Mit den beweglichen Teilen des Holzwürfels kann man zahlreiche Konstruktionen entwerfen.

Ein Messebesuch lohnt sich

Unter den rund 71 000 Besuchern sind ebenfalls viele Vertreter aus MV. So auch die Spielwarenhändlerin Jenny Krohn, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Martina Dunker den Laden „Flax und Krümel“ in Greifswald betreibt. Krohn empfiehlt: „Die Zeit für einen Messebesuch sollte man sich nehmen, damit man weiß, was auf den Markt kommt.“ Ihr Geschäft orientiere sich an überregionalen Trends. Beliebt seien derzeit Puzzle- und Kreativspiele, Lego und Playmobil. „Die Kinder wollen natürlich das haben, was sie in der Werbung sehen“, erklärt die Inhaberin.

Kleinhändler setzen auf Individualität

Regionale Händler etablieren sich indes oft durch exklusive Angebote, so wie „Spielraum Wanke“ in Ribnitz-Damgarten. „Wir bieten individuelle Produkte an und setzen auf Qualität“, berichtet Anne Wanke, die das Geschäft seit sechs Jahren mit ihrem Mann Axel führt. Zum Sortiment gehören schadstofffreie Spielzeuge aus nachhaltigen Materialien wie Holz. Nach Nürnberg fährt das Ehepaar in diesem Jahr nicht. „Wir waren schon mal dort, aber die Anfahrt ist uns einfach zu weit.“

Vielfalt als Erfolgsrezept

Im Warnemünder „Kinderland Hoffmann“ kann man seit 28 Jahren Spielwaren erwerben. Das Angebot ist vielfältig: vom Plüschtier und der Handpuppe über Brettspiele und Puzzle bis hin zu ferngesteuerten Mini-Robotern und einzigartigen Sammlermodellen ist alles dabei. „Unser Laden lebt von der Vielfalt“, erklärt Inhaber Joachim Hoffmann. Denn wer sich auf einen bestimmten Trend spezialisiert, sei nicht lange konkurrenzfähig. Seit er und seine Frau Ilke das Geschäft führen, besuchen sie die Nürnberger Messe jedes Jahr. „Die ist einfach der Wahnsinn. Über all die Jahre hat sie sich toll entwickelt“, schwärmt das Ehepaar. Joachim Hoffmann betont: „Dort entdeckt man die spannendsten Neuheiten. Die findet man so nicht mal im Internet.“

Geschäfte laufen gut

An Kunden mangelt es unterdessen nirgends. Händlerin Jenny Krohn aus Greifswald sagt: „Unser Geschäft ist immer gut besucht.“ Laut Anne Wanke schätzen die Kunden vor allem die individuelle Beratung. Und Joachim Hoffmann weiß aus Erfahrung: „Durch das Internet wurde es schwerer. Dennoch läuft das Geschäft besonders in der Urlaubssaison richtig gut.“

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