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MV aktuell Die dicksten Schneedecken und die kältesten Temperaturen seit den 60er Jahren
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Statistik: Die dicksten Schneedecken und die kältesten Temperaturen seit den 60er Jahren

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20:20 19.12.2019
Ein Schneeschieber steckt im Schnee. Quelle: OZ
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Rostock

70 Prozent der Deutschen fänden Schnee zu Weihnachten „schön“. Das hat eine Umfrage des Portals „Statista“ ergeben. „Generell kann man sagen, dass es im Norden Deutschlands nicht allzu oft weiße Weihnachten gibt“, bremst Meteorologe Robert Noth vom Deutschen Wetterdienst (DWD) allerdings die Vorfreude. Die Wahrscheinlichkeit im Nordosten liege bei 20 Prozent, direkt an der Küste sogar nur bei zehn Prozent.

Doch auch in MV konnte schon „weiße Weihnacht“ gefeiert werden. Davon sprechen die Meteorologen des DWD, wenn an allen Festtagen, also Heiligabend und am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag, morgens um sieben Uhr mindestens ein Zentimeter Schnee liegt. In Boltenhagen (Nordwestmecklenburg) war das seit 1961 dreimal der Fall – in den Jahren 1969, 1981 und 2010. Die dickste Schneedecke wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag 1981 mit zwölf Zentimetern gemessen.

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In Greifswald gab es 39 Zentimeter Schnee

Warnemünde hingegen konnte fünfmal das Fest im Schnee feiern. 1961, 1969, 1986, 1995 und 2010 war die Schneedecke an allen drei Tagen mindestens einen Zentimeter dick. Der Rekord wurde Heiligabend 2010 mit 28 Zentimetern gemessen. Auch auf Rügen können sich viele noch an weiße Winterlandschaften zum Fest der Liebe erinnern. Am Kap Arkona etwa war das in den Jahren 1969, 1981, 1986, 2001 und 2010 der Fall. Die dickste Schneedecke gab es am ersten Weihnachtsfeiertag 1981 mit 21 Zentimetern. Der Rekord in Greifswald liegt bei 39 Zentimetern im Jahr 2010. Außerdem konnten sich die Greifswalder 1996, 2000 und 2001 über ein Fest im Schnee freuen.

In Ueckermünde (Vorpommern-Greifswald) gab es 1969, 1970, 1976, 1981, 1984, 2001 und 2010 viel Schnee. Am meisten 1984. Am ersten Weihnachtsfeiertag waren es 25 Zentimeter.

Von -11,3 bis +11,2 Grad Celsius

In den vergangenen 58 Jahren gab es zum Weihnachtsfest Temperaturen zwischen -11,3 und +11,2 Grad Celsius. Der Hitzerekord wurde am 24. Dezember 2013 gemessen, am kältesten war es Heiligabend 1969. Das geht aus der Statistik des Deutschen Wetterdienstes hervor. Seit dem Jahr 2003 gab es in Rostock nur ein Weihnachtsfest, an dem an allen Festtagen Minusgrade herrschten. 2010 lagen die Temperaturen an den drei Feiertagen bei durchschnittlich -4 Grad Celsius.

Doch auch wenn es beispielsweise in Warnemünde in den 60er Jahren oft kalte Feste bei durchschnittlich -8,7 Grad Celsius (1961), -6,1 (1962) oder -6,9 (1969) gab, wurden auch damals schon warme Feste gemessen. So gab es von 1965 bis 1968 keinen Weihnachtsfeiertag mit Minusgraden.

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Von Katharina Ahlers

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