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MV aktuell Studie: Mehr Möbelhäuser für Hansestadt
Nachrichten MV aktuell Studie: Mehr Möbelhäuser für Hansestadt
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08:51 28.12.2013
Laut Branchenkonzept Möbel kann sich in Rostock noch ein Wohnkaufhaus wie Höffner ansiedeln. Quelle: Frank Söllner
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Rostock

In Rostock ist der Bedarf an Möbelhäusern noch nicht gedeckt. Das geht aus dem Branchekonzept Möbel der Firma „Stadt und Handel“ für Rostock hervor, über das die Bürgerschaft im Januar abstimmen soll. In 35 Einrichtungen können Rostrocker in der Stadt Couchs, Schränke und Esstische kaufen. Zählt man die Anbieter aus dem Umland dazu, sind es sogar 45.

Laut Konzept ist in im Bereich Wohnkaufhaus das „Standortpotenzial noch nicht ausgereizt. Das einzige Wohnkaufhaus Höffner liegt im Rostocker Umland und verfügt zudem mit rund 27 000 Quadratmetern Verkaufsfläche über eine eher geringe Verkaufsflächengröße.“

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„Es spricht nichts dafür, dass wir mehr Möbelanbieter brauchen“, sagt Claus Ruhe Madsen, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Rostock. „Die Hansestadt verfügt über ein vollumfängliches Möbelangebot.“ Auch der City-Kreis Rostock steht Neuansiedlungen kritisch gegenüber. „Eine Neuansiedlung hat negative Auswirkungen für die Innenstadt. Die Kaufkraft wird abgeschöpft“, sagt Citymanager Peter Magdanz. Denn die Möbelhäuser böten auch ein innenstadtrevelevantes Sortiment wie Bettwäsche, Porzellan und Elektronik an. Die geplante Filiale von Möbel-Kraft in Schutow würde auf 8000 Quadratmetern Randsortiment anbieten. „Das ist mehr, als wir an Verkaufsfläche in der Innenstadt haben“, sagt Magdanz. „Das geht nicht.“

Anja Levien