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MV aktuell Tödliche Tierkrankheit: Afrikanische Schweinepest rückt MV näher
Nachrichten MV aktuell Tödliche Tierkrankheit: Afrikanische Schweinepest rückt MV näher
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09:11 16.11.2019
ARCHIV - 01.08.2014, Niedersachsen, Hilgermissen: Ein Ferkel wird in seinem Stall untersucht. Der Bundestag will über eine Änderung des Tierschutzgesetzes, insbesondere der Ferkelkastration, beraten. Foto: Carmen Jaspersen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: dpa
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Schwerin/Warschau

Die Afrikanische Schweinepest ist nach Angaben von Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) näher an Mecklenburg-Vorpommern gerückt. „Für uns heißt das erhöhte Alarmbereitschaft auf allen Ebenen“, teilte er am Freitagabend mit.

Der polnische Veterinärdienst habe darüber informiert, dass am Donnerstag bei einem tot gefundenen Wildschwein in der Woiwodschaft Lebus - etwa 80 Kilometer entfernt von der Grenze zu Brandenburg - die Seuche festgestellt wurde. Erst vor wenigen Tagen hatte der Minister mitgeteilt, dass die jüngsten Fälle etwas mehr als 300 Kilometer von der Landesgrenze entfernt vorkamen.

Übung im Juni 2018

„Wir sind in Mecklenburg-Vorpommern auf eine mögliche Einschleppung der Tierseuche sehr gut vorbereitet“, sagte Backhaus. Die Jäger im Land bittet er um höchste Wachsamkeit und Sensibilität. „Jeder Totfund, insbesondere in Grenzgebieten, muss unverzüglich den zuständigen Behörden gemeldet werden, so dass diese die entsprechenden Untersuchungen einleiten können.“

Im Juni 2018 hatten die Veterinärbehörden von Polen und Deutschland eine gemeinsame Übung durchgeführt, die einen raschen Informationsfluss nach Feststellung der Afrikanischen Schweinepest zwischen beiden Ländern sicherstellen soll.

Kein Impfstoff vorhanden

Die Tierseuche war vor einiger Zeit von Afrika nach Europa eingeschleppt worden. Polen gehört in Europa neben Rumänien, Ungarn und dem Baltikum zu den besonders von Afrikanischer Schweinepest betroffenen Regionen.

Die Afrikanische Schweinepest führt bei Wild- und Hausschweinen häufig nach kurzer Krankheit zum Tod. Es gibt keine Impfstoffe gegen die Infektion. Für andere Tierarten und den Menschen ist das Virus ungefährlich.

Von RND/dpa

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