Tourismus in MV: Eigene Corona-Tourismus in MV: Eigene Corona-Ampel für Reisen soll Urlaub wieder möglich machen
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Tourismus in MV: Eigene Corona-Tourismus in MV: Eigene Corona-Ampel für Reisen soll Urlaub wieder möglich machen

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12:45 23.11.2020
Tobias Woitendorf, Geschäftsführer beim Tourismusverband MV. Quelle: Tourismusverband
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Rostock

Die Tourismuswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern fordert eine eigene Corona-Ampel für den Urlaub in Deutschland. „Wir brauchen Regeln, um Tourismus wieder möglich zu machen“, sagte Tobias Woitendorf, Geschäftsführers des Landestourismusverbands, am Montag der OZ.

Der Verband schlägt ein zweistufiges System vor. Urlauber aus Landkreisen, die für die vergangenen sieben Tagen zwischen 50 und 100 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner ausweisen („hellrot““), erhalten eine Empfehlung, sich testen zu lassen, bevor sie nach MV kommen. Für Gäste aus Gegenden, in denen der Inzidenzwert höher als 100 liegt („dunkelrot“), könnte es demnach eine Testpflicht geben.

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Stillstand bis Pfingsten droht

Der Tourismusverband MV will vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Mittwoch Aufmerksamkeit auf die spezielle Situation der Branche lenken. In einem Entwurf, der Mittwoch beschlossen werden soll, kommt das Thema Urlaub bisher nicht vor. „Wir dürfen nicht vergessen werden“, sagt Woitendorf.

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Ohne neue Konzepte drohe der Branche „bis Mai oder bis Pfingsten der Stillstand“. Die Branche brauche Gäste aus anderen Bundesländer, die in den Hotels und Ferienorten einen Anteil von 90 Prozent ausmachen.

Der Bund-Länder-Entwurf sieht eine Verlängerung des derzeit geltenden Teillockdowns mindestens bis zum 20. Dezember vor. Sinkt in einzelnen Bundesländern die Inzidenz unter 35, sollen aber bereits früher Lockerungen möglich sein. Davon könnte vor allem MV profitieren, hier beträgt der Inzidenzwert aktuell 46,8. In Ländern mit einen Wert von über 50 sollen die Einschränkungen dagegen nach dem 20. Dezember für jeweils zwei Wochen verlängert werden.

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Von Gerald Kleine Wördemann