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09:46 22.11.2018
Tobias Woitendorf, Vize-Geschäftsführer des Tourismusverbandes MV. Quelle: CORNELIUS KETTLER
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Rostock

Für Aufsehen dürfte ein neues Konzept des Tourismusverbandes MV (TMV) in der Branche sorgen. Nach Fertigstellung der Tourismuskonzeption durch das Wirtschaftsministerium, die eine Neuausrichtung im wichtigen Wirtschaftszweig fordert (die OZ berichtete), legt die Geschäftsstelle des Verbandes nun ein Papier namens „TMV 2025“ vor. Darin geht es um mögliche wünschenswerte Strukturen, mehr Geld und Personal. Das als intern eingestufte Papier des Verbandes erregt Gemüter bei regionalen Touristikern.

Papier sei lediglich Ergänzung

Die neue Tourismuskonzeption ist beschlossen, nun brauche der TMV wegen „massiver veränderter Marktbedingungen“ mehr Schlagkraft, steht im Papier „TMV 2025“, das die Projekt M GmbH aus Hamburg erarbeitet hat. Im Landesvorstand des TMV soll dies für Diskussionen gesorgt haben. Gründe bieten sich einige: So brauche der TMV mehr festangestelltes Personal, das Konzept geht von einem Anstieg von aktuell 26 auf 33 Stellen im Jahr 2021 aus. Projektfinanzierung dagegen sollte auslaufen. Zudem müsse das Budget von 5,4 auf 6,13 Millionen Euro jährlich steigen. An anderer Stelle analysieren die Verfasser die sieben Tourismusregionen im Land. Beurteilung: In manchen sei die regionale Organisation „schwach aufgestellt“. Während Landkreise an der Küste für das Thema Tourismus-Koordination teils sogar mehrere Mitarbeiter haben, gebe es an der Mecklenburgischen Seenplatte keinen.

Tobias Woitendorf, Vize-Geschäftsführer des TMV, bestätigt, dass es Kritik gibt. Das Papier sei „eine Ergänzung der Landestourismuskonzeption“, kein Gegenentwurf. Man habe nötige „Strukturen, Handlungen und Budget“ für den Landesverband aufschreiben lassen.

Frank Pubantz

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