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MV aktuell Unglücksfälle in MV: Diese Geschichten haben die Menschen 2021 bewegt
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Unglücksfälle in MV: Diese Geschichten haben die Menschen 2021 bewegt

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12:00 30.12.2021
Im Jahr 2021 kam es zu zahlreichen tragischen Unfällen in MV. (Symbolbild)
Im Jahr 2021 kam es zu zahlreichen tragischen Unfällen in MV. (Symbolbild) Quelle: Daniel Vogl/dpa
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Grimmen/Zinnowitz

Neben schönen Momenten haben sich in Mecklenburg-Vorpommern 2021 auch wieder zahlreiche tragische Unfälle ereignet. Die Schicksale, die daraus entstehen, haben viele Menschen hierzulande berührt. Die OZ blickt auf die vergangenen zwölf Monate zurück.

Kind stirbt in Rostocker Kita: Wie konnte das passieren?

Im Februar kam für ein Kita-Mädchen in Rostock jede Hilfe zu spät – eine Tragödie, die die OZ-Leserschaft besonders traf. Das zweijährige Mädchen war in der Kindertagesstätte „Lütt Birkenkinner“ ums Leben gekommen. Die Obduktion stellte als Todesursache den so genannten Bolus- oder Bissen-Tod fest.

Während des Mittagessens sei wohl kurzzeitig ein Fremdkörper im Rachen des Mädchens steckengeblieben, welcher Druck auf das Kehlkopf-Nervengeflecht ausübte. Dadurch kam es zu einem Reflex, der zum sofortigen Herz-Kreislauf-Versagen führte. Als Hauptursache für diese Todesart gilt nicht oder ungenügend gekaute Nahrung.

Feuer-Drama: Hotelier aus MV stirbt in ausgebranntem Tesla

Zu einem schweren Unfall, bei dem ein bekannter Hotelier aus MV starb, ist es im April in der Nähe von Grimmen gekommen. Der Mann verbrannte in seinem Elektro-Auto, nachdem er mit seinem Tesla von der Fahrbahn abgekommen war.

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„Das ist einfach tragisch. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Liebsten“, sagte damals Lars Schwarz, Chef des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) MV, in dem das Unfallopfer über viele Jahre Mitglied war.

Schwerer Unfall mit zehn Verletzten bei Ribnitz-Damgarten

Ein tragisches Ende hat im August ein Ausflug von Urlaubern aus Sachsen in Vorpommern genommen. Ein Autofahrer wollte überholen und prallte frontal gegen ihr Fahrzeug. Zehn Menschen wurden bei dem Unfall verletzt, darunter auch Kinder. Die Bundesstraße war stundenlang voll gesperrt.

Den Rettern boten sich damals dramatische Szenen: „So viele Verletzte bei einem Unfall auf der Umgehung habe ich noch nicht erlebt“, beschrieb Oliver Rybicki, Gemeindewehrführer von Ribnitz-Damgarten, die Situation danach.

Pangea auf Pütnitz: Mann verletzte sich bei Sprung schwer

Ebenfalls im August kam es zu einem schweren Unfall beim Pangea-Festival auf der Halbinsel Pütnitz: Ein 27-Jähriger verletzte sich bei einem Sprung ins Wasser schwer. Per Rettungshubschrauber musste er in eine Klinik nach Rostock geflogen werden.

Kurz darauf feierten die Besucher des Festivals unbeirrt weiter. Was blieb, war die Frage: Hätte das Unglück verhindert werden können?

Tragödie bei Fußballspiel in Divitz: Trainer erleidet Herzinfarkt

Zu einer Tragödie am Spielfeldrand eines Fußballspiels ist es im September in Divitz nahe Barth gekommen: Dirk Splisteser, Trainer und Vereinsvorsitzender der SG Traktor Divitz, brach während der Kreisligapartie seines Teams gegen die Reserve von SV Rot-Weiss Trinwillershagen zusammen.

Trotz mehrerer Reanimationsmaßnahmen, mit denen er kurzzeitig ins Leben zurückgeholt werden konnte, starb der 50-Jährige – nach OZ-Informationen an einem Herzinfarkt. Er hinterlässt Frau und Kind. Beide waren bei dem tragischen Vorfall vor Ort.

Hamburger Polizist (24) stirbt nach Übung in MV

Im Oktober dann Trauer in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Der Grund: Ein Polizist aus der Elbmetropole war kurz zuvor nach einer Übung im Kreis Vorpommern-Rügen gestorben. Laut Hamburger Polizei gehörte der 24-Jährige der Bereitschaftspolizei an.

Die Todesursache ist trotz Obduktion noch immer unklar. Die Stralsunder Staatsanwaltschaft hatte ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem der 24-Jährige nach einem schweren Nachtmarsch im Zuge einer mehrtägigen Grundausbildung bei Bad Sülze in einem Krankenhaus verstorben war.

20-Jähriger tot in Greifswald gefunden

Ende November fand eine Spaziergängerin in Greifswald eine Leiche an einem Feldweg nahe der Stralsunder Straße. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des 20-Jährigen feststellen. Wenig später ist klar: Es handelt sich dabei um einen jungen Mann, der zuvor mit seinen Freunden auf dem Weihnachtsmarkt und danach verschwunden war.

Von OZ