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MV aktuell Vertiefung des Seekanals Rostock: Minister begrüßt nächsten Schritt
Nachrichten MV aktuell Vertiefung des Seekanals Rostock: Minister begrüßt nächsten Schritt
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14:26 06.09.2019
Infrastruktur- und Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) begrüßt den nächsten Schritt bei der Vertiefung des Seekanals in Rostock. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Das Vorhaben zur Vertiefung des Rostocker Seekanals geht in die nächste Runde: Vom 23. September bis 22. Oktober werden die Planfeststellungsunterlagen öffentlich ausgelegt. Dazu abgegebene Stellungnahmen werden anschließend von Mitarbeitern der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) in Kiel gesichtet und abgewogen.

Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) zeigt sich über das Voranschreiten des Verfahrens erfreut: „Wir haben sehr lange für die Vertiefung der seewärtigen Zufahrt zum Seehafen Rostock geworben und für die Aufnahme der Maßnahme in den Bundesverkehrswegeplan gekämpft. Diese war zwingende Voraussetzung, damit überhaupt mit der Planung der Seekanalvertiefung begonnen werden konnte.“

Ausbaggerung des Seekanals auf 16,5 Meter

Der etwa 15 Kilometer lange Seekanal, der die Ostsee mit dem Hafen Rostock verbindet, soll auf 16,5 Metern Tiefe ausgebaggert werden. Schiffe mit einem Tiefgang von 15 Metern sollen ihn dann sicher befahren und den Hafen Rostock anlaufen können. „Angesichts zunehmender Schiffsgrößen, die mit mehr Tiefgang einhergehen, wird die Leistungsfähigkeit des Hafens Rostock noch weiter verbessert. Das stärkt auch den Logistikstandort Mecklenburg-Vorpommern insgesamt“, so Minister Pegel.

Bund will auch Wismarer Hafen ausbaggern

Die Kosten für die Vertiefung sind mit circa 110 Millionen Euro veranschlagt, die der Bund trägt. „Die Seekanalvertiefung ist eine wichtige Investition in die Zukunft des Rostocker Überseehafens“, sagt Christian Pegel. „Auch für Mecklenburg-Vorpommerns zweitgrößten Hafen, den der Hansestadt Wismar, forcierte der Bund die Aufnahme der Vertiefung der seewärtigen Zufahrt in den Bundesverkehrswegeplan 2030.“

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