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MV aktuell Viele offene Fragen
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21:32 12.06.2019
Frank Pubantz Quelle: Frank Söllner
Rostock

Vier aktive oder frühere Elite-Polizisten eines Sondereinsatzkommandos haben über Jahre Munition der Landespolizei beiseitegeschafft, mindestens einer soll Kontakte in die rechtsextreme „Prepper“-Szene haben, die wiederum politische Gegner auslöschen wollte, wie Behörden mitteilten. Es sind sehr beunruhigende Nachrichten, die Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Mittwoch „fassungslos“ machten. Und irgendwie alt aussehen ließen. Denn die Bumerang-Frage, wenngleich sie Caffier nicht gestellt werden durfte, kommt sogleich: Wie ist es möglich, dass der Polizei lange unbemerkt Patronen geklaut werden? Womöglich tausende. Von einem fünfstelligen Fund bei einem Beschuldigten spricht die Staatsanwaltschaft. Das klingt nach einem massiven Sicherheitsproblem, für das am Ende jemand die Verantwortung übernehmen muss.

Damit erhält die These, in der Landespolizei haben sich Rechtsextremisten breitgemacht, die aus der Bundeswehr stammen, neue Nahrung. Fast zwei Jahre ist es her, dass die Bundesanwaltschaft mögliche Nester in Rostock und bei Schwerin aushob. Von Ergebnissen – auch zu einer „Todesliste“ – war seither wenig zu hören. Antworten müssen jetzt auf den Tisch.

Frank Pubantz

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