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MV aktuell Viele schwere Unfälle in MV: Ein Toter, eine verletzte Familie und ein Geisterfahrer
Nachrichten MV aktuell Viele schwere Unfälle in MV: Ein Toter, eine verletzte Familie und ein Geisterfahrer
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09:23 05.08.2019
Am Wochenende gab es mehrere schwere Unfälle auf den Straßen von MV. Quelle: dpa
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Altefähr

Auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns sind am Wochenende viele Menschen verunglückt. Es gab mehrere Schwerverletzte und einen Toten.

Ein 67-jähriger Motorradfahrer kam am Sonntag bei einem schweren Unfall auf der L 296 bei Altefähr auf Rügen ums Leben. Den Unfall ausgelöst hat offenbar ein Autofahrer, der, aus Richtung Stralsund kommend, stoppte. Ein hinter ihm fahrender Autofahrer sah das laut Polizei zu spät, fuhr auf das Auto vorn auf. Durch den Aufprall drehte sich ein Auto auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit dem Motorradfahrer zusammen.

Der Motorradfahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb. Beide Autofahrer und eine Beifahrerin wurden schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Ein elfjähriger Junge erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 30.000 Euro. Die L 296 musste für rund drei Stunden voll gesperrt werden.

Unfall zwischen Greifswald und Lubmin

Zwischen Greifswald und Lubmin ist es am Sonntagnachmittag am Abzweig Neuendorf zu einem Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen gekommen. Die L262 war zur Unfallaufnahme und zur Bergung der Verletzten zeitweise voll gesperrt. Zu dem Unfall am Abzweig Neuendorf kam es gegen 16 Uhr. Ein 54-jähriger Pkw-Fahrer aus der Region befuhr nach Darstellung der Polizei die L262 aus Richtung Greifswald kommend in Richtung Lubmin. Am Abzweig Neuendorf wollte der Mann abbiegen, übersah dabei aber einen entgegenkommenden Wagen und stieß mit diesem zusammen. Hierbei wurde der Unfallverursacher leicht verletzt.

Die 20-jährige Fahrerin und der 61-jährige Beifahrer des anderen Fahrzeugs wurden schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in das Klinikum Greifswald gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 18.000 Euro geschätzt.

A20 war für mehrere Stunden gesperrt

Bei einem Unfall auf der Autobahn 20 in Fahrtrichtung Stettin, zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Friedland, sind am Sonnabend zwei Männer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, verlor ein 38-Jähriger aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über seinen Transporter und fuhr in die Böschung.

Der Wagen überschlug sich mehrmals. Der Mann am Steuer und sein Beifahrer wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Am Transporter entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die A20 musste für zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden. Es kam zu einem Rückstau auf einer Länge von zehn Kilometern. In diesem Rückstau kam es zu einem weiteren Unfall, als ein Autofahrer (63) durch die Rettungsgasse fuhr. Er kam ins Schleudern und fuhr gegen ein Auto, das wiederum auf den davorstehenden Wagen prallte. Drei Personen wurden verletzt.

Betrunkener Geisterfahrer auf der Autobahn

Ein betrunkener Autofahrer ist in der Nacht auf Sonntag auf der A20 von der Polizei gestoppt worden. Er fuhr mit seinem Auto auf der Gegenfahrbahn und rammte bereits die Mittelleitplanke.

Wie die Polizei mitteilte, wurde sie gegen 22.35 Uhr über einen Geisterfahrer auf der Autobahn 20 informiert. Das Auto wendete auf der Autobahn auf Höhe der Baustelle Trebeltalbrücke und fuhr dann auf der falschen Fahrbahn in Richtung Stettin.

Die Polizei hat vorsorglich den Verkehr von der Autobahn abgeleitet. Gegen 23.10 Uhr haben Beamte den Falschfahrer an der Anschlussstelle Jarmen gestoppt. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 59-jährigen Rostocker. In der Nacht zuvor wurde er bereits in Rostock bei einer Fahrt unter Alkoholeinfluss erwischt.

Gegen den Mann wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehrs und des Verdachts einer Unfallflucht ermittelt. Er ist nach eigenen Angaben auf seiner Fahrt kurz eingenickt und in die Mittelleitplanke gefahren. Sein Auto wurde dabei erheblich beschädigt.

Dreiköpfige Familie bei Anklam verletzt

Eine dreiköpfige Familie ist bei einem Verkehrsunfall auf der B109 nahe Anklam verletzt worden. Ein 35 Jahre alter Autofahrer missachtete am Samstagabend auf Höhe von Altwigshagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) die Vorfahrt eines Transporters und stieß mit diesem zusammen, wie die Polizei mitteilte. Alle drei Insassen des Transporters – laut Polizei eine Familie mit einem 50-Jährigen, einer 47-Jährigen und einem Zehnjährigen - kamen verletzt ins Krankenhaus.

Schwerverletzte bei Prerow

Ein betrunkener Transporterfahrer hat nahe Prerow (Vorpommern-Rügen) einen schweren Unfall verursacht. Der 21-Jährige verlor in der Nacht zum Sonntag die Kontrolle über sein Fahrzeug, wie die Polizei mitteilte. Der Transporter kam von der Landstraße ab, durchbrach die Leitplanke und blieb hochkant an einem Baum stehen. Der Fahrer und sein Begleiter kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.

Unfall am Bahnübergang

Ein 83-jähriger Autofahrer ist vor dem Bahnübergang Belling (Landkreis Vorpommern-Greifswald) in einen haltenden Wagen gekracht. Bei dem Unfall am Samstag sind drei Menschen schwer verletzt worden, wie die Polizei mitteilte.

Warum der Mann vor dem Bahnübergang mit dem Fahrzeug zusammenstieß, war zunächst unklar. Durch den Aufprall wurden der Unfallfahrer und seine gleichaltrige Beifahrerin sowie ein 50 Jahre alter Mitfahrer des wartenden Wagens schwer verletzt.

Wie gefährlich sind Mecklenburg-Vorpommerns Straßen? Jeden Tag ereignen sich durchschnittlich 157 Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Diese traurige Bilanz macht Hoffnungen zunichte, die durch deutlich rückläufige Unfallzahlen und weniger Verkehrstote zu Jahresbeginn entstanden waren. Wie das Innenministerium in Schwerin unter Bezugnahme auf die vorläufige Unfallstatistik bekanntgab, stieg die Zahl der Unfälle auf rund 28 600.

OZ

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